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Parker-Dichtungsgruppe

E&K-Zentrum zum Prädifa-Jubiläum

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Bietigheim-Bissingen (jk) – Zum 50. Geburstag von Prädifa hat sich die Dichtungsgruppe Europa des weltweiten Antriebs- und Automatisierungsspezialisten Parker Hannifin selbst beschenkt: mit einem Technologie-Zentrum für Dichtungstechnik, in das Parker Hannifin rund 1,5 Mio. Euro investierte.

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Werkstoffprüfung im Technologie-Zentrum, das anlässlich des 50. Geburtstags von Prädifa eingeweiht wurde. Bild: Parker Hannifin
Werkstoffprüfung im Technologie-Zentrum, das anlässlich des 50. Geburtstags von Prädifa eingeweiht wurde. Bild: Parker Hannifin
( Archiv: Vogel Business Media )

Dieses 2500 m2 große Zentrum umfasst die Bereiche Werkstoffentwicklung und -prüfung, Konstruktion und Simulation, Anwendungstechnik und Werkzeugbau. So befindet sich nun nahezu die gesamte Entwicklungs- und Konstruktionskette (E&K) in einem Haus. Damit werde man den immer kürzer werdenden Entwicklungszyklen in der Dichtungstechnik gerecht – bei steigender Produktvielfalt.

Dichtungselemente müssen immer schneller entwickelt werden

Immer schneller müssten daher Dichtungselemente und -systeme entwickelt werden. Das setzt Simulationstechnik in Entwicklung und Konstruktion, schnelle Prototypenfertigung (Phastseal) und das Vorhandensein vielfältiger Prüfeinrichtungen voraus – und natürlich kurze Wege.

Die Geburtsstätte aller Parker-Dichtungswerkstoffe ist das hauseigene chemische Labor. Die Parker-Dichtungsgruppe Europa fertigt mehr als 200 Mio. Dichtungen im Jahr – in 21 000 verschiedenen Werkstoff- und Profilvarianten. Wichtigste Absatzmärkte sind die Hydraulik mit 28% Umsatzanteil, die Pneumatik mit 20% sowie die Automobil- und allgemeine Industrie mit jeweils 18%.

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