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Maschinensteuerung

Elektro- und Hydraulikantriebe mit einer einzigen Steuerung regeln

| Redakteur: Josef-Martin Kraus

Das System Motion-Logic-Control (MLC) mit integrierter, offener SPS unterstützt fein skalierbar sowohl zentrale als auch dezentrale Steuerungsarchitekturen. Hinsichtlich der Elektronik reicht eine steuerungsbasierte Hardware aus. (Bild: Bosch Rexroth)
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Das System Motion-Logic-Control (MLC) mit integrierter, offener SPS unterstützt fein skalierbar sowohl zentrale als auch dezentrale Steuerungsarchitekturen. Hinsichtlich der Elektronik reicht eine steuerungsbasierte Hardware aus. (Bild: Bosch Rexroth)

Um die Maschinenbedienung trotz steigender Fertigungskomplexität zu vereinfachen, wird die klassische SPS abgelöst. Ziel ist die Integration von Regelfunktionen für elektrische und hydraulische Antriebsachsen in ein programmierbares, multifunktionales System. Das ist insbesondere bei Hybridantriebskonzepten vorteilhaft.

Ein Dauertrend in der industriellen Bauteilfertigung ist die Reduzierung der Stückkosten. Auf dem europäischen Markt setzt man dazu verstärkt auf Prozesskombinationen. Ziel ist die automatische Komplettfertigung auf einer Maschine.

Jede Maschinenachse braucht den passenden Antrieb

Das hat die Anzahl der Maschinenachsen erhöht. Außerdem suchen Maschinenhersteller und -betreiber für jede Achse aufgabenspezifisch die technisch und wirtschaftlich passende Antriebstechnologie. So kann jede Achse ihre antriebsspezifischen Vorteile ausspielen.

Je nach Anwendung gibt es daher Maschinen mit unterschiedlichen Antriebskonzepten: rein elektrisch, komplett hydraulisch oder hybrid. Dabei darf die Komplexität für den Maschinenbediener nicht steigen.

Daraus resultieren neue Anforderungen an das Zusammenspiel zwischen der Maschinensteuerung und den unterschiedlichen Antriebstechnologien. Auf diese Entwicklung reagiert Rexroth mit der jüngsten Generation des Steuerungssystems Indramotion MLC (Bilder 1 bis 3 – siehe Bildergalerie).

Eine Engineeringsoftware nimmt elektrische, hydraulische und hybride Antriebe in Betrieb

Dieses komplette Motion-Logic-System für hydraulische, elektrische und hybride Antriebskonzepte baut elektronisch auf einer kompakten, controllerbasierten Hardware und auf offenen Schnittstellen auf. Es vereinfacht die Projektierung, die Inbetriebnahme, den Betrieb und die Diagnose hochproduktiver Maschinen. So werden mit derselben Engineeringsoftware elektrische, hydraulische und hybride Maschinenantriebe in Betrieb genommen.

Speziell auf die Anforderungen der Hydraulik zugeschnittene, schnelle Ein- und Ausgabemodule (I/O-Module) erfassen alle wichtigen Prozessparameter. Für den dazu nötigen, synchronen Datenaustausch zwischen Steuerung, Antrieben und I/O-Modulen sorgt der ethernetbasierte Feldbus Sercos III, der Echtzeitkommunikation garantiert.

Entkopplung der Antriebsphysik vom Automatisierungsteil

Das Motion-Logic-System entkoppelt die Antriebsphysik vollständig vom Automatisierungsteil. Dazu ist es speziell auf den gemischten Betrieb von hydraulischen, hybriden und elektrischen Achsen ausgelegt. Daher können hydraulische Antriebe ihre Stärken wie Robustheit, Verschleißfreiheit und Wirtschaftlichkeit ausspielen. Zudem wurden umfangreiche Hydraulikregler und somit Anwendungs-Know-how vorprogrammiert.

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