Eröffnung der Mobilitec Elektromobilität macht Spaß

Autor / Redakteur: Stefanie Michel / Stefanie Michel

„Elektromobilität ist ohne die Hannover Messe nicht denkbar“ – so eröffnete Oliver Frese die Mobilitec. Diese Aussage ist gewagt, doch die Leitmesse bietet eine optimale Plattform.

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Nachdem die zahlreichen Projektpartner den Stecker gesteckt haben, kann das SLAM-Projekt starten. Im Bild (v.l.): Dr. Annette Winkler (Smart), Elmar Frickenstein (BMW), Brigitte Zypries und Peter Erlebach (DG-Verlag).
Nachdem die zahlreichen Projektpartner den Stecker gesteckt haben, kann das SLAM-Projekt starten. Im Bild (v.l.): Dr. Annette Winkler (Smart), Elmar Frickenstein (BMW), Brigitte Zypries und Peter Erlebach (DG-Verlag).
(Bild: Michel)

Bereits zum fünften Mal findet nun die Mobilitec als Leitmesse auf der Hannover Messe statt und konnte sich in dieser Zeit als Treiber für die Elektromobilität etablieren. Während Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe, in seinem Grußwort die gewagte These äußerte, dass Elektromobilität ohne die Hannover Messe nicht denkbar wäre, äußerte sich Prof. Dr. Henning Kagermann nicht weniger euphorisch. Er stellte als Vorsitzender der Nationalen Plattform Elektromobilität und und Schirmherr der Mobilitec die Entwicklungsschritte vor und erkannte: „Es ist wichtig,dass man die Fortschritte sieht. Und auf der Mobilitec sind sie zu sehen.“

Um allerdings tatsächlich bis 2020 1 Mio. Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu sehen, ist es noch ein weiter Weg. Als Leitanbieter ist Deutschland noch dabei, aber um zum Leitmarkt zu werden, muss noch viel getan werden, so Kagermann. Zu den Handlungsfeldern zählen vor allen die Batterieproduktion, Leichtbau und die Produktionstechnologie von Elektromotoren – Themenfelder, in denen sich besonders die Forschungsvereinigung Antriebstechnik e. V. (FVA) mit E-Motive engagiert.

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Aber auch der Aufbau einer Ladeinfrastruktur ist von großer Bedeutung. Hier sind nicht nur Fragen zu klären, ob rechtlich das Laden am Arbeitsplatz möglich ist, sondern auch, wie ein Netz aus Schnellladestationen entstehen kann. Dazu haben sich unterschiedliche Partner wie BMW, Smart, Porsche, Volkswagen, Daimler, die RWTH Aachen, die Universität Stuttgart, EnBW und der DG-Verlag im Projekt SLAM (Schnellladenetz für Achsen und Metropolen) zusammengetan. Den Grund für diese Zusammenarbeit brachte Thomas Lieber von Volkswagen auf den Punkt: „Elektromobilität macht Spaß und dieser Fun-Faktor muss an der Ladesäule weitergehen.“ Unterstützt werden die Partner vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das hier Brigitte Zypries als parlamentarische Staatssekretärin vertrat: „Wir wollen, dass die Elektromobilität vorankommt und dafür brauchen wir standardisierte Ladesäulen.“ (mi)

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