Sensorik Elobau gleicht CO2-Bilanz seiner Zukaufteile durch eigenen Solarpark aus

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Der Anbieter von berührungsloser Sensortechnik Elobau hat sein Umweltengagement mit einem eigenen Solarpark ausgeweitet und CO2-Neutralität erreicht. Dazu wurden im Industriegebiet Fraureuth, Sachsen, auf 65000 m² Fläche insgesamt 10000 Solarpaneele installiert, die eine Leistung von rund 2,4 MW liefern.

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Michael Hetzer, Elobau-Geschäftsführer: „Mit dem Solarpark können wir in etwa die CO<sub id="ForP_AE0F70CC-ADD6-73DB-D519C3AD5C1A3CBE">2</sub>-Belastung zugekaufter Teile ausgleichen.“ Bild: Elobau
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( Archiv: Vogel Business Media )

„Damit können wir in etwa die CO2-Belastung ausgleichen, die durch zugekaufte Materialien und Teile entsteht“, erklärt Michael Hetzer, Geschäftsführer der Elobau Elektrobauelemente GmbH & Co. KG in Leutkirch. Im eigenen Unternehmen will Hetzer ab 2011 auf grünen Strom umsteigen: „Im Vergleich mit unserem derzeitigen Strompreis werden die Kosten für den Ökostrom sogar geringer. Allerdings können wir diesen erst ab nächstem Jahr nutzen, da wir noch vertraglich an unseren bisherigen Anbieter gebunden sind.“

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Elobau will CO2-Emissionen konsequent vermeiden

Weil auch die Heizungsanlagen in Produktion und Verwaltung erheblichen Einfluss auf die CO2-Emission haben, wird Elobau im nächsten Jahr auf regenerative Energiequellen umstellen und Biogas eines lokalen Anbieters nutzen. Bis die letztgenannten Maßnahmen umgesetzt sind, überbrückt das Unternehmen den aus eigener Kraft noch nicht zu neutralisierenden CO2-Ausstoß mit dem Zukauf von Carbon Credits, also Gutschriften für die Abgabe von Treibhausgasen. Das aber sei nur eine Zwischenlösung bis 2011, so Hetzer.

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