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Datenanalyse

Emag investiert in die Datenanalyse

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Die Emag-Gruppe übernimmt eine Minderheitsbeteiligung an anacision, einem Spezialisten für Datenanalyse mit Sitz in Karlsruhe.

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Die Analyse von Sensor- und Produktionsdaten hat eine strategische Bedeutung für zukünftige Entwicklungen im Maschinenbau.
Die Analyse von Sensor- und Produktionsdaten hat eine strategische Bedeutung für zukünftige Entwicklungen im Maschinenbau.
(Bild: Emag)

Die Partner wollen gemeinsam Softwarelösungen für den Emag Werkzeugmaschinenbau entwickeln – zum Beispiel im Bereich der vorausschauenden Wartung – für viele Experten eine Schlüsselinnovation der Industrie 4.0. In diesem Bereich arbeiten Emag und anacision bereits in einem interdisziplinären Projektteam zusammen, wobei aktuell die Weiterentwicklung des Diagnoseprogramms „Fingerprint“ von Emag im Fokus steht. Zukünftig soll die Software mithilfe von Sensoren automatisiert die Bewegungen der Maschinenachsen analysieren und dann verlässliche Aussagen über den Zustand der mechanischen Baugruppen und Komponenten treffen. Bei Bedarf informiert „Fingerprint“ die Anwender selbstständig über mögliche Maßnahmen – und eine etwaige Wartung erfolgt also „vorausschauend“.

Gemeinsam Industrie-4.0-Lösungen vorantreiben

Aktuell läuft die Entwicklung der dazugehörigen Algorithmen auf Basis einer eingehenden Datenanalyse. Emag greift hier gezielt auf das langjährige Know-how und Erfahrungswissen der Datenspezialisten von anacision zu. Außerdem verfügen beide Unternehmen zusammen über die nötige „Manpower“, um weitere Industrie-4.0-Lösungen von Emag in den nächsten Jahren mit Hochdruck vorantreiben zu können.

Nicht zuletzt nutzt anacision das neu gewonnen Wissen über den Werkzeugmarkt hinaus: Einzelne Software-Bausteine, die in der Zusammenarbeit von Emag und anacision entstehen, können weiteren Industriebereichen zugutekommen. „Wir wollen gemeinsam Künstliche-Intelligenz-Software für die Instandhaltung und Produktionsoptimierung entwickeln – und das mit einer großen Innovationshöhe“, sagt Markus Frondorf, Geschäftsführer der anacision GmbH. „Die Ergebnisse sind große Schritte bei der Umsetzung von Industrie 4.0 Konzepten. Im Fokus steht immer der unternehmerische Nutzen.“

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