Fakuma 2015

Ende der 24. Fakuma: Grandiose Schluss-Bilanz

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Fakuma ist internationales Trend-Barometer

Es folgten Worte zur Entwicklung der Fakuma, die der Sprecher des Ausstellerbeirates und Geschäftsführer der motan holding GmbH, Ulrich Eberhardt an die Zuhörer richtete. „Die Fakuma bricht mal wieder alle Rekorde“, betonte Eberhardt gleich zu Anfang seiner Rede. Die Messe sei restlos ausgebucht und über 1700 Aussteller aus 35 Industrienationen bevölkerten das Gelände. Die Fakuma versteht sich laut Eberhardt als internationaler Ideengeber und Trend-Barometer. Nicht zuletzt sei der besondere Charme der Messe und die familiäre Atmosphäre eine willkommene Abwechslung in der üblichen Messelandschaft und ergo ein weiterer Pluspunkt und Motivator für Besucher und Aussteller.

Fakuma spiegelt Wirtschaftstrend wider

Die Messe spiegle den Aufwärtstrend in der Branche gut wider, die seit einigen Jahren einer Seitwärtsbewegung folgt aber im laufenden Jahr ein Umsatzplus von real 4 % einfahren werde. Mit einem Umsatz von etwa 95 Mrd. Euro in der gesamten deutschen Kunststoffbranche, liegt der Exportanteil derzeit bei knapp 70 %, wobei vor allem Portugal, Spanien und Italien Erholungstendenzen zeigen. Der Erfolg der deutschen Polymer-Player liege einmal mehr an deren Innovationskraft und Leistungsfähigkeit.

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Das Inladsgeschäft hat jedoch um etwa 10 % abgenommen, so Eberhardt. Und auch die Fakuma tänzelt seitwärts, denn man verfolgt das Motto "Qualität vor Quantität", wie Eberhard betonte. Er stellte außerdem fest, dass das übergeordnete Thema "Industrie 4.0" auf der Fakuma bereits mit beeindruckenden Beispielen erlebbar ist, aber die Branche sicher noch einige Jahre damit zu tun hat, bis sich probate Systeme ganzheitlich einsetzen lassen. Sicher sei, dass man Industrie 4.0 brauche, damit die Fertigung in der Kunststoffindustrie noch effizienter werden kann.

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