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Energieeffizienz

Energie Baden-Württemberg startet „Netzwerk Energieeffizienz Weser-Ems“

| Redakteur: Stéphane Itasse

Hannover (si) – Energie sparen rechnet sich: Unternehmen können für entsprechende Investitionen mit einer internen Verzinsung von bis zu 45% rechnen, erläuterte Prof. Eberhard Jochem

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Energiesparen ist im Netzwerk einfacher: Die Teilnehmer des Netzwerks Energieeffizienz Weser-Ems wollen sich künftig über ihre Erfahrungen beim rationellen Umgang mit Strom, Wärme oder Druckluft regelmäßig austauschen und sich gegenseitig unterstützen. Bild: Itasse
Energiesparen ist im Netzwerk einfacher: Die Teilnehmer des Netzwerks Energieeffizienz Weser-Ems wollen sich künftig über ihre Erfahrungen beim rationellen Umgang mit Strom, Wärme oder Druckluft regelmäßig austauschen und sich gegenseitig unterstützen. Bild: Itasse
( Archiv: Vogel Business Media )

Hannover (si) – Energie sparen rechnet sich: Unternehmen können für entsprechende Investitionen mit einer internen Verzinsung von bis zu 45% rechnen, erläuterte Prof. Eberhard Jochem vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung bei der Auftaktveranstaltung zum „Netzwerk Energieeffizienz Weser-Ems“. Der Initiator, die Energie Baden-Württemberg (EnBW) AG, hat entsprechende Projekte bereits in den Regionen Ravensburg und Leipzig angeschoben und sieht darin auch ein neues Geschäftsfeld. „Energieeffizienz ist ein Geschäft für beide Seiten“, sagte Stefan Thiele, Sprecher der Geschäftsführung der EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft mbH.

Die Netzwerk-Teilnehmer erhalten zunächst eine Initialberatung im Betrieb durch einen Ingenieur, der mit den Energieverantwortlichen die Einsparmöglichkeiten auslotet und einen Bericht erstellt, welche Maßnahmen getroffen werden können. Die Energieverantwortlichen der 10 bis 15 Unternehmen legen dann für ihr Netzwerk ein gemeinsames Energie-Einsparziel fest.

Im weiteren Projektverlauf treffen sie sich vier Mal im Jahr, um sich über ihre Erfahrungen und Ergebnisse auszutauschen. Jährlich werden die Energie-Einsparziele ausgewertet, die gesparten Energiekosten geschätzt und die umgesetzten Maßnahmen abgefragt. Die Teilnahme lohnt sich aber bei Stromkosten von 150 000 Euro pro Jahr, so Jochem.

Dass beim Energiesparen viel Potenzial zu heben ist, zeigt das Unternehmen Weidmüller: Erst am Dienstag erhielt es den ersten Preis beim „Energy Efficiency Award“, jetzt ist Weidmüller auch beim Netzwerk dabei. „Wir glauben, dass wir gut sind, wollen aber noch besser werden“, sagte Bernhardt Köhler, Strategischer Einkäufer des Unternehmens.

Hannover-Messe 2007: Energie Baden-Württemberg AG, Halle 13, Stand C10

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