Große Belastung Energiepreise gefährden Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands

Quelle: dpa

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angesichts der drastisch steigenden Energiepreise und den drohenden Folgen zu einem Energiegipfel aufgefordert.

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Sie sind gefragt, Herr Scholz! Denn der neue Bundeskanzler soll in Sachen Energiepreisexplosion Abhilfe schaffen. Das jedenfalls fordert der Bundesverband mittelständische Wirtschaft. Ein Energiegipfel soll deshalb her, sonst könnte es böse enden.
Sie sind gefragt, Herr Scholz! Denn der neue Bundeskanzler soll in Sachen Energiepreisexplosion Abhilfe schaffen. Das jedenfalls fordert der Bundesverband mittelständische Wirtschaft. Ein Energiegipfel soll deshalb her, sonst könnte es böse enden.
(Bild: SPD)

In einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Schreiben von Geschäftsführer Markus Jerger an den Bundeskanzler Olaf Scholz heißt es wörtlich: „Die Kostenexplosion stellt nicht nur energieintensiv produzierende Branchen vor kaum lösbare Probleme. Mittlerweile ist schon die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands und damit der deutschen Wirtschaft insgesamt in Gefahr.“ Das sei mehr als Grund genug, um jetzt einen Energiegipfel im Bundeskanzleramt auf die Beine zu stellen.

Abschaffung der EEG-Umlage ist zu wenig

Die hohen Strompreise würden die deutsche Volkswirtschaft dramatisch belasten, denn sie hemmen die wirtschaftliche Erholung, wie das zuletzt schwache Wachstum belegt, so Jerger. Außerdem würden sie den finanziellen Spielraum der dringend notwendigen Zukunftsinvestitionen für die ökologische, digitale und soziale Transformation deutlich schmälern.

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Viele mittelständische Unternehmen seien inzwischen an die Grenzen der finanziellen Belastbarkeit gekommen, heißt es weiter.

Maßnahmen zur Dämpfung der Strompreise seien daher das Gebot der Stunde. Die angekündigte Abschaffung der EEG-Umlage sei ein begrüßenswerter Schritt, aber nur ein Beginn, der alleine nicht ausreiche. Es besteht darüber hinaus akuter Handlungsbedarf, um die Rahmenbedingungen der Energieversorgung zu verbessern, damit Deutschland im globalen Standortwettbewerb konkurrenzfähig bleiben kann, mahnte Jerger abschließend.

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