Maschinenbau-Dünger Energiewende beschert Werkzeugmaschinenbau viel Wachstum

Quelle: Pressemitteilung

Eine aktuelle VDW-Studie bescheinigt, dass dem Herstellern von Werkzeugmaschinen wegen der Energiewende rosige Zeiten bevor stehen können – für mindestens noch 18 Jahre.

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Zerspaner-Chance Energiesektor! „Vor allem für die, die bereits in der Energiebranche tätig sind und/oder ihren Kundenstamm diversifizieren wollen, lohnt sich jetzt die intensive Beschäftigung mit den Studienergebnissen, die wir hier zum Teil verraten“, empfiehlt der VDW-Vorsitzende Franz-Xaver Bernhard.
Zerspaner-Chance Energiesektor! „Vor allem für die, die bereits in der Energiebranche tätig sind und/oder ihren Kundenstamm diversifizieren wollen, lohnt sich jetzt die intensive Beschäftigung mit den Studienergebnissen, die wir hier zum Teil verraten“, empfiehlt der VDW-Vorsitzende Franz-Xaver Bernhard.
(Bild: M. Hauptmannl / VDW)

Die jährlichen Investitionen in energietechnische Anlagen aufgrund der Energiewende werden sich mehr als verdoppeln, glauben die Analysten. Von global 762 Milliarden 2020 auf 1.808 Milliarden Euro im Jahr 2040, schätzen die Experten. Wenn das zutrifft, wächst der Maschinenbau global jährlich um etwa 4,4 Prozent. Dies jedenfalls zeigt eine aktuelle Studie des Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) in Kooperation mit der Münchner Beratungsgesellschaft Strategy Engineers. „Die erklärte Absicht der Bundesregierung, bei der Energiewende stärker aufs Gaspedal zu drücken, wird erschreckend akut. Und auch der reale Krieg in der Ukraine, der drastisch verdeutlicht, dass wir unabhängig von fossilen Brennstoffen werden müssen, ruft nach Lösungen“, so Franz-Xaver Bernhard, Vorsitzender des VDW. Die Studie biete zur rechten Zeit und exklusiv für die VDW-Mitglieder Tipps dazu, inwieweit es sich für Werkzeugmaschinenhersteller lohnt, ihr Kundensegment auf die Energiewirtschaft auszuweiten

Zerspanung hat Chancen im kompletten Energiesektor

Für die Werkzeugmaschinenindustrie ergeben sich folglich einige viel versprechende Chancen: zum Beispiel bei der Fertigung von Getrieben und Lagern für die Windenergie oder in puncto Kernkomponenten, wie Kompressoren, Pumpen, Ventile für die Elektrolyse von Wasser zu Wasserstoff und Sauerstoff für die Brennstoffzellentechnik. Auch der Blick auf die stückzahlmäßig interessanten Wärmepumpen hält Marktpotenzial bereit, das ausgeschöpft werden will, sagen die beteiligten Forscher. Die Untersuchung betrachtet dabei die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich Energie, was konkret beim Strom und dessen Erzeugung beginnt und über die Verteilung bis hin zur Speicherung reicht, wie es weiter heißt. Nicht zuletzt erzeugt der Energiesektor derzeit rund 25 Prozent der CO2-Emissionen. Dort den Hebel zu Verbesserungen anzusetzen, ist als mehr als sinnvoll. Und die Zerspanungstechnik nebst anderen Metall ver- und bearbeitenden Prozessen kann dabei viel erreichen.

So viel Geld fließt in die erneuerbaren Energien

Auf die Erschließung regenerativer Energiequellen (Windkraft, Solarkraft, Wasserkraft) entfallen derzeit rund 288 Milliarden Euro, die bis 2040 auf 569 Milliarden anwachsen werden. Auch der weltweite Ausbau zur Stabilisierung der Versorgungssicherheit bei zunehmender Volatilität durch die Zunahme an erneuerbaren Energieträgern kostet. Die Investitionen ins Stromnetz wachsen deshalb von derzeit etwa 220 Milliarden Euro auf über 600 Milliarden Euro im Jahr 2040 an, so der VDW.

Ebenso werde beim Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft sowie beim Ausbau von Methoden zur Kohlenstoffabscheidung respektive -speicherung (inklusive Power-to-X-Technologien) großes Wachstum erwartet. Wobei hier der politische Wille zur Förderung entscheidend sein werde.

Unbestritten sind aber der Bedarf an Übergangsprozessen und deren Weiterentwicklung, wenn man an Atom- und Gaskraftwerke denkt, sowie an die Absicherung von Grund- und Spitzenlastfähigkeit. Investitionen in diese Technologien hängen aber stark von regionalen politischen Entwicklungen ab. Investitionen in emissionsintensive Prozesse, wie etwa Kohlekraft, werden weltweit dabei bis 2040 signifikant abnehmen.

Die VDW-Studie blickt deshalb detailliert auf die Chancen, die sich daraus für den Werkzeugmaschinenbau ergeben, merkt Bernhard an.

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