CAE Engineering mit Zukunftsfaktor

Redakteur: Dietmar Kuhn

Auf der letzten Hannover-Messe 2006 stellte der Softwareentwickler Eplan seine neue Dimension für das Elektro-Engineering – Eplan Electric P8 – vor und wollte damit schnellstens den Markt penetrieren. Wie das gelungen ist, dazu befragten wir Hans Hässig, Geschäftsführer von Eplan.

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Hans Hässig, Geschäftsführer Eplan GmbH: „Für die diesjährige Hannover Messe Industrie haben wir mit Inplace Editing wieder schlagkräftige Highlights im Gepäck.“ Bild: Eplan
Hans Hässig, Geschäftsführer Eplan GmbH: „Für die diesjährige Hannover Messe Industrie haben wir mit Inplace Editing wieder schlagkräftige Highlights im Gepäck.“ Bild: Eplan
( Archiv: Vogel Business Media )

MM: Herr Hässig, vor einem Jahr haben Sie mit viel Furore in Hannover Ihr neues Produkt Electric P8 vorgestellt. Wie wurde dieses im Markt angenommen?

Hässig: Die Markteinführung ist mehr als gelungen - die Botschaft von Eplan Electric P8 ist im Markt bis zum letzten CAE-User angekommen. In vielen Gesprächen mit unseren Kunden haben wir echte Begeisterung über das neue Produkt erleben können - die Konstrukteure haben Lust auf P8.

Technisch hat das System mit seiner wahlweisen Grafik- und Objektorientierung und vielen Highlights überzeugt. Ein großer Teil unserer Kunden ist dabei, das System einzuführen, aber natürlich ist die Umstellung ein Prozess, den wir gerne begleiten.

Übrigens – hier in Hannover stellen wir das neue Release von Electric P8 vor – mit Inplace Editing, bidirektionalem Datenaustausch und Varianten zur perfekten Steuerungsdokumentation haben wir wieder schlagkräftige Highlights im Gepäck.

Hässig: CAE ist unser Kerngeschäft und wir sind unseren tausenden Lizenznehmern verpflichtet. Aber genau diese Verpflichtung treibt uns dazu, die Mechatronik immer stärker ins Visier zu nehmen. Schließlich funktioniert der Workflow nur, wenn alle Disziplinen optimal zusammen spielen. Maschinenbau, Elektrotechnik und Software-Engineering sind als weitgehend gleichberechtigte Partner zu betrachten.

Zusätzlich ist die datentechnische Integration aller beteiligten Engineeringsysteme entscheidend, also Elektro-, Fluidtechnik oder Mechanik. Mit unserer Eplan-Plattform haben wir diese Disziplinen noch näher zusammen gebracht – für optimalen Datenaustausch.

MM: Sie sehen sich nicht mehr als Software-Entwickler, sondern vielmehr als Lösungsanbieter im Engineering. Wie ist Ihre Philosophie der weiteren Unternehmensentwicklung?

Hässig: Eplan your Engineering – das ist unser Motto und zeigt auch den Weg. Unser Unternehmen steht heute nicht mehr unmittelbar für die Elektrotechnik, sondern für hochkarätige Engineering-Lösungen, die Prozesse effizienter gestalten. Unser Firmen-„e“ hat sich also entwickelt – von der Elektrotechnik zum Engineering. Dabei denken und handeln wir weit über die Softwareentwicklung hinaus – immer mit Blick auf internationale Märkte und Wachstumschancen. Ein gut geschnürtes Dienstleistungspaket mit Customizing, Consulting und Implementierung sichert unseren Kunden erfolgreiches Business – und uns solides Wachstum mit Zukunftsfaktor.

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