Industrial Trade Fair Moscow 2012 Enormer Investitionsbedarf beflügelt Moskauer Industriemessenquartett

Redakteur: Jürgen Schreier

Der Bedarf der russischen Industrie an modernen Maschinen und Anlagen ist hoch. Genau dort setzt die Industrial Trade Fair Moscow (ITFM) vom 25. bis 28. September 2012 mit ihren vier parallel laufenden Messen Cemat Russia, MDA Russia, Industrial Automation Russia und Surface Russia an.

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Unter der Dachmarke „Industrial Trade Fair Moscow“ (ITFM) werden vom 25. bis zum 28. September 2012 vier Industriemessen parallel veranstaltet.
Unter der Dachmarke „Industrial Trade Fair Moscow“ (ITFM) werden vom 25. bis zum 28. September 2012 vier Industriemessen parallel veranstaltet.
(Bild: Deutsche Messe)

Der Bedarf der russischen Industrie an modernen Maschinen und Anlagen ist enorm. n den Fabrikhallen des Landes steht nach Auskunft des Branchenverbandes „Union der Maschinenbauer Russlands“ mehr als eine 1 Mio. Industriemaschinen, die 20 Jahre und älter sind. Dieser hohe Bestand an altem und energieintensivem Produktionskapital schränkt die Wettbewerbsfähigkeit der russischen Wirtschaft erheblich ein.

Russland muss in effiziente Maschinen und Anlagen investieren

Folglich sind hohe Investitionen in Anlagen und Maschinen erforderlich. Gleichzeitig wächst die russische Wirtschaft mit rund 3,5 % stabil. Und genau dort setzt die Industrial Trade Fair Moscow (ITFM) vom 25. bis 28. September 2012 mit ihren vier parallel laufenden Messen Cemat Russia, MDA Russia, Industrial Automation Russia und Surface Russia an. „Mit der Industrial Trade Fair Moscow als Dachmarke haben wir eine Industriemesse geschaffen, auf der jährlich ein breites Spektrum an Maschinen und Anlagen präsentiert wird.

Dort werden Schlüsseltechnologien gezeigt, die für die Weiterentwicklung der russischen Industrie von essentieller Bedeutung sind“, sagt Wolfgang Pech, Geschäftsbereichsleiter bei der Deutschen Messe AG.

Mit rund 300 Ausstellern hat sich die ITFM im russischen Messemarkt fest etabliert. Vom 25. bis 28. September 2012 präsentieren Unternehmen aus 29 Nationen auf einer Ausstellungsfläche von rund 11.500 m² Produkte und Innovationen aus den Bereichen Antriebs- und Fluidtechnik (MDA Russia), Intralogistik (Cemat Russia), Industrieautomation (Industrial Automation Russia) und Oberflächentechnik (Surface Russia). Zu den stärksten Ausstellernationen zählen Russland, Italien, die USA und Deutschland. Das deutsche Unternehmen Schaeffler stellt erstmals Aussteller auf der MDA Russia aus.

Schaeffler sieht in MDA Russia zentralen Baustein für die Präsentation

„Der russische Markt hat für Schaeffler bereits heute hohe Bedeutung und birgt großes Potenzial für die Zukunft. Unsere Wälz- und Gleitlagerprodukte, Linear- und Direktantriebstechnologie sowie mechatronischen Komponenten sorgen in zahlreichen industriellen Branchen für effiziente und zuverlässige Antriebslösungen. Als Leitmesse der Antriebstechnik ist die MDA Russia ein zentraler Baustein für die Präsentation unserer Produkte und Leistungen und gleichzeitig eine wichtige Kommunikationsplattform für den Austausch mit unseren Kunden und Partnern“, erklärt Robert Schullan, Mitglied des Vorstands der Schaeffler AG, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schaeffler Gruppe Industrie und Vorsitzender des Fachverbands Antriebstechnik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).

Diese positive Einschätzung belegt der VDMA mit Zahlen: Die Einfuhr Russlands in der Warengruppe „Maschinen, Ausrüstungen und Transportmittel“ stieg im ersten Quartal des laufenden Jahres um 27,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Deutschland und Italien zählen dabei zu den wichtigsten Lieferländern.

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