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Auto-ID

Entsorgungsaufgaben per RFID lösen

| Redakteur: Bernd Maienschein

Per Lichtschranke und RFID-Lesegerät werden am Lagerplatz von Currenta die Entsorgungsintervalle der Gebinde überwacht.
Per Lichtschranke und RFID-Lesegerät werden am Lagerplatz von Currenta die Entsorgungsintervalle der Gebinde überwacht. (Bild: Currenta)

Das Siemens-Spin-off Centiveo entwickelt Auto-ID-Software zur Prozessoptimierung in Produktion, Lager und Logistik. Für die Entsorgungsaufgaben des Chemieparkbetreibers Currenta haben die Magdeburger Software-Spezialisten eine RFID-Software mit größtmöglicher Transparenz und einem Höchstmaß an Sicherheit entwickelt.

Jederzeit zu wissen, welche Materialien wo und seit wann lagern – das spart Zeit, Kosten und gewährleistet größtmögliche Sicherheit, auch bei der Abfallentsorgung. Der Chemieparkbetreiber Currenta versorgt die produzierenden und forschenden Unternehmen in den drei Chempark-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen mit Energie und Rohstoffen, übernimmt aber auch die Entsorgung dabei anfallender Abfälle in Verbrennungsanlagen oder auf eigenen Deponien.

Lagerfristen müssen vorschriftsmäßig eingehalten werden

Der Dienstleister darf bestimmte Lagerflächen für die Zwischenlagerung von Sonderabfällen in Gebinden und Schutzbehältern nutzen, je nach Abfallart bis zu maximal sechs Monaten. Um diese Fristen jederzeit und vorschriftsgemäß einzuhalten und auch die entsprechenden Nachweise erbringen zu können, ist ein professionelles Informationsmanagement unabdinglich.

Centiveo hat für Currenta deshalb ein Softwaresystem auf Basis der RFID-Technik entwickelt, das sämtliche Anforderungen erfüllt und durch die gestiegene Transparenz nicht nur die Prozesszeiten wesentlich reduzieren konnte. Das System garantiert auch ein Höchstmaß an Sicherheit, wie es heißt.

Lagerbestand ist auf Knopfdruck verfügbar

Die RFID-Software setzt bei der Erfassung dieser Gebinde an. Bei der Anlieferung der Fässer auf dem Lagerplatz kennzeichnet der Entsorgungsmeister die Transportpaletten mit einem RFID-Transponder, auf dem er vorab bereits die nötigen Informationen – Warentyp, Gefahrenklasse, Einlieferungsdatum, Lagerplatz – gespeichert hat. Das System überwacht dann auch ab diesem Zeitpunkt die Entsorgungsintervalle.

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