Atemschutz Entstaubungsanlagen für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Der wachsende Anteil von leichten Werkstoffen in den Herstellungsprozessen führt zu höheren Feinstaubanteilen, die von Absaug- und Entstaubungsanlagen gefiltert werden müssen, um den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer und die Sicherheit am Arbeitsplatz zu verbessern. Das stellt hohe Anforderungen an das Engineering und den Materialeinsatz der Entstaubungssysteme und betrifft besonders den Explosionsschutz bei der Bearbeitung von Leichtmetallen und Faserverbundwerkstoffen.

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Mit den kompakten Power-Core®-Entstaubungsanlagen ist es gelungen, die Feinstaubemissionen zu verringern und gleichzeitig das für den Explosionsschutz entscheidende Rohgasvolumen der Entstaubungsanlagen zu reduzieren.
Mit den kompakten Power-Core®-Entstaubungsanlagen ist es gelungen, die Feinstaubemissionen zu verringern und gleichzeitig das für den Explosionsschutz entscheidende Rohgasvolumen der Entstaubungsanlagen zu reduzieren.
(Bild: Donaldson)

Die von Donaldson entwickeltem kompakten Power-Core- Entstaubungsanlagen haben es geschafft, das für den Explosionsschutz entscheidende Gasvolumen der Entstaubungsanlagen zu reduzieren. Die Power-Core-Technologie ermöglicht eine hocheffiziente Entstaubung und einen vereinfachten Filterwechsel sowie eine schnelle Wartung, heißt es nach Unternehmensangaben. Die Anlagen sind bis zu rund 70 % kompakter als konventionelle Entstaubungsanlagen mit Filterschläuchen und der Austausch der Filter-Packs nimmt im direkten Vergleich nur etwa ein Fünftel der Zeit in Anspruch, heißt es weiter. Zugleich wird eine deutlich höhere Filtrationseffizienz erreicht: Unabhängige Labortests bestätigen, dass Power-Core-Filter-Packs die Emissionen im Vergleich zu Standard-Polyestertaschen um bis zu 78 % reduzieren.

Diese Vorteile können jetzt auch die Anwender von Entstaubungsanlagen nutzen, die in potentiell explosionsgefährdeten Bereichen installiert werden. Denn Donaldson erweitert das Power-Core-Programm über den gesamten Volumenstrom-Leistungsbereich von 1000 m3/h bis 30.000 m3/h um Anlagen, die gemäß Atex-Richtlinie für den Einsatz in potentiell explosionsgefährdeten Bereichen der Zonen 21 und 22, sowie Zonen 1 und 2 für Gas, entwickelt worden sind.

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