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Schaeffler und DMG Mori

Entwicklungskooperation bei additiver Fertigung von Wälzlagern

| Redakteur: Simone Käfer

Schaeffler und DMG Mori auf der Jimtof in Japan: Beide Unternehmen unterzeichneten einen Kooperationsvertrag zur Entwicklung additiver Fertigungsverfahren für Wälzlagerkomponenten und verlängerten ihre Marketingpartnerschaft. Von links: Dr.-Ing. Masahiko Mori, President of DMG Mori Company, Stefan Spindler, CEO Industrial Schaeffler, und Christian Thönes, Chairman of the Executive Board of DMG Mori Aktiengesellschaft.
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Schaeffler und DMG Mori auf der Jimtof in Japan: Beide Unternehmen unterzeichneten einen Kooperationsvertrag zur Entwicklung additiver Fertigungsverfahren für Wälzlagerkomponenten und verlängerten ihre Marketingpartnerschaft. Von links: Dr.-Ing. Masahiko Mori, President of DMG Mori Company, Stefan Spindler, CEO Industrial Schaeffler, und Christian Thönes, Chairman of the Executive Board of DMG Mori Aktiengesellschaft. (Bild: Schaeffler)

Schaeffler und DMG Mori setzen ihre Zusammenarbeit fort. Sie wird auf die Entwicklung additiver Fertigungsverfahren für Wälzlagerkomponenten ausgedehnt. Dazu haben beide Unternehmen auf der Jimtof in Japan einen Kooperationsvertrag unterschrieben.

DMG Mori und die Schaeffler haben auf der Jimtof in Tokio einen Kooperationsvertrag unterschrieben mit dem Ziel, die Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet der additiven Fertigung von Wälzlagern gemeinsam voranzutreiben. Die additive Fertigung ist ein strategisches Schwerpunktthema in der Entwicklungsroadmap von Schaeffler.

Laserauftragschweißen zur Herstellung von Wälzlagerkomponenten

Basis für die gemeinsame Entwicklungsarbeit wird eine Lasertec 65 3D von DMG Mori sein, ein Fünfachs-Bearbeitungszentrum inklusive Laserstrahlauftragschweiß-Einheit, das bei Schaeffler eingesetzt wird. Ziel ist es, die additive Fertigungstechnik des Laserstrahlauftragschweißens so weiterzuentwickeln, dass sie zur flexiblen Herstellung von Wälzlagerkomponenten für Prototypen und in kleinen Losgrößen eingesetzt werden kann. Hierbei stehen neben Prozessthemen auch die eingesetzten Werkstoffe und deren Ertüchtigung für das Verfahren im Fokus. Beim Laserauftragschweißen erfolgt ein Oberflächenauftrag durch Aufschmelzen bei gleichzeitigem Aufbringen eines Materials, hier Metallpulver. Als Wärmequelle dient dabei ein Laser hoher Leistung. In den von DMG Mori entwickelten Hybridanlagen wird dieses Verfahren der additiven Fertigung mit einer klassischen Fünfachs-Bearbeitung kombiniert, sodass die so entstandenen Komponenten anschließend unmittelbar endbearbeitet werden.

Fortsetzung der Partnerschaft im Bereich Marketing

Ebenfalls auf der Jimtof haben beide Unternehmen ihre in 2016 begonnene Marketing-Partnerschaft auf das Jahr 2017 verlängert. Im Rahmen der Kooperation ist Schaeffler der weltweite Marketing-Partner für DMG Mori in den Bereichen Wälzlager und Lineartechnik. Bereits 2016 hatte sich Schaeffler erfolgreich an zahlreichen Hausmessen, Technologiesymposien und Schulungsangeboten von DMG Mori beteiligt. Dieses Engagement soll im kommenden Jahr noch intensiviert werden. Damit können insbesondere auch den Anwendern von Werkzeugmaschinen sowohl Lager, Lineartechnik und Direktantriebstechnik als auch neue Wege in der Sensorisierung und Vernetzung von Komponenten und deren Nutzung für vorausschauende Instandhaltung, Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung aufgezeigt werden.

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