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Gmeiner

ERP-System sorgt für kürzere Fertigungsdurchlaufzeit

| Autor/ Redakteur: Boris Gebauer / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Die Einführung eines ERP-Systems erhöhte bei einem Winterdienstgeräte-Hersteller die Transparenz der Geschäftsprozesse, gleichzeitig wurden die Mitarbeiterakzeptanz sowie der Informationsfluss gesteigert. Die Auftragsabwicklung arbeitet nun effizienter und die Fertigungsdurchlaufzeiten wurden verkürzt.

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Der Hersteller dieser Winterdienstgeräte zum Anbau an unterschiedlichste Fahrzeuge konnte mithilfe einer ERP-Software den Fertigungsdurchsatz erhöhen. (Bild: Gmeiner)
Der Hersteller dieser Winterdienstgeräte zum Anbau an unterschiedlichste Fahrzeuge konnte mithilfe einer ERP-Software den Fertigungsdurchsatz erhöhen. (Bild: Gmeiner)

Mit der Einführung des ERP-Systems Timeline hat man bei dem Winterdienstgeräte-Hersteller Gmeiner eine IT-Basis geschaffen, die die lückenlose Transparenz der Geschäftsprozesse sicherstellt. Für den Winterdienstgeräte-Hersteller hat sich die Investition in die Informationstechnik gelohnt: ein schneller Return on Investment durch effizientere Auftragsabwicklung, kürzere Fertigungsdurchlaufzeiten, gestiegene Mitarbeiterakzeptanz sowie ein optimierter Informationsfluss und geringerer Aufwand bei der Erstellung von Auswertungen.

Flexibilität ist die Stärke des mittelständischen Unternehmens

Der Winterdienstgeräte-Hersteller Gmeiner GmbH aus dem Oberpfälzer Wernberg-Köblitz stellt eine breite Palette an Schneepflügen und Streuautomaten her. Die Kunden des Unternehmens, das zur Schweizer Bucher-Gruppe gehört, bestellen jedoch meist erst nach dem ersten Scheefall.

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Weil dadurch die Bestellrhythmen höchst unterschiedlich sind, muss die Firma nach unterschiedlichen Produktionsarten fertigen. So werden in den bestellarmen Monaten Baugruppen vorproduziert, die dann auftragsbezogen nach dem konkreten Auftragseingang in kürzester Zeit montiert werden können (Bild 1).

Neue Unternehmenssoftware schafft zeitgemäße IT-Basis

Alle Winterdienstgeräte können in den vielfältigsten Varianten geliefert werden (unterschiedlich in Farbe, Motorleistung, Aufhängung, An- und Aufbau an die verschiedensten Trägerfahrzeuge sowie Bedienpulte). Die Standardkomponenten werden auftragsbezogen und mit hohem Eigenfertigungsanteil in Wernberg-Köblitz hergestellt.

Bereits 1991 wurde zur schnelleren Verarbeitung des Auftragseingangs eine Standardsoftware implementiert. Mit dem Unternehmenswachstum, den steigenden Produktionszahlen und den erhöhten Qualitätsnachweis-Anforderungen geriet das vorhandene System aber an seine Leistungsgrenzen: Das DOS-orientierte Paket kannte keine Stücklistenverarbeitung, die Fertigungskarten mussten manuell erstellt, das Lager auf Zuruf geführt und fehlende Teile ohne Systematik bestellt und gebucht werden. Eine neue Unternehmenssoftware sollte deshalb eine leistungsfähige IT-Basis schaffen, um die lückenlose Transparenz aller Geschäftsprozesse in der für das Unternehmen typischen Logistikkette sicherzustellen.

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