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EMO Hannover 2017 Erstmalige Start-up-Plattform für Innovationen auf der EMO 2017

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Zur EMO Hannover 2017 wird es zum ersten Mal einen Sonderstand Start-ups for intelligent production geben, der sich unter anderem an Maschinenbauer richtet, die an Synergien und frischen Ideen interessiert sind.

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Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinen-fabriken), Frankfurt am Main.
Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinen-fabriken), Frankfurt am Main.
(Bild: VDW)

„Wir wollen jungen Unternehmen, die in der Produktionstechnik Neues wagen, eine Plattform für die Vermarktung ihrer Innovationen bieten“, sagt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer beim EMO-Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken).

Der schnelle technische Wandel in der Produktionstechnik bringe es mit sich, dass neue Firmen gegründet werden, die beispielsweise Software für die Vernetzung von Maschinen und Prozessen schreiben, neue Messverfahren entwickeln, Virtual-Reality-Anwendungen umsetzen oder neue industrienahe Dienstleistungen anbieten. Sie gründen aus Forschungsprojekten der Universitäten heraus oder eröffnen ein Unternehmen auf der grünen Wiese.

„Der Sonderstand Start-ups for intelligent production bietet die große Bühne für Neugründungen, die sich in einem innovativen Umfeld präsentieren und den internationalen Markt für sich erschließen wollen“, erläutert Schäfer vom VDW. Er greife das EMO-Motto Connecting systems for intelligent production auf und demonstriere gleichsam live, welche Chancen die Entwicklung in der Produktionstechnik mit sich bringt und wie sie neue Ideen und Geschäftsmodelle generiert. Das Angebot richtet sich an junge Unternehmen aus der internationalen Produktionstechnik. Um es den Firmen anzubieten, arbeitet der VDW mit internationalen Verbands- und Forschungspartnern zusammen.

BMWi fördert Vermarktung und Export von Produkten aus Deutschland

Innerhalb des Sonderstandes ist eine Fläche für das Projekt Innovationen made in Germany reserviert. Es adressiert deutsche Firmen und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Voraussetzung für die Förderung ist ein Firmensitz in Deutschland, die Neuentwicklung eines Produkts, Verfahrens oder einer Dienstleistung beziehungsweise deren Verbesserung, eine Jahresbilanzsumme von maximal 10 Mio. Euro, die Beschäftigung von maximal 50 Mitarbeitern und eine Marktpräsenz von weniger als zehn Jahren. Unter diesen Voraussetzungen werden 60 % der Messebeteiligungskosten übernommen, maximal 7500 Euro pro Aussteller.

„Synergien ergeben sich aus dieser Aktivität auch für die etablierten Maschinenbauer, die ihrerseits auch immer wieder neue Partner mit frischen Ideen suchen, um die eigene Forschung und Entwicklung voran zu bringen“, so Schäfer weiter. Da sei die EMO Hannover natürlich eine hervorragende Plattform, um Kontakte zu knüpfen und internationale Kunden zu gewinnen. Unterstützt wird dieses Ziel darüber hinaus auch durch die EMO Matchmaking Plattform für B2B-meetings. Die Onlineplattform vermittelt bereits im Vorfeld der Messe geeignete Gesprächspartner zu definierten Themen.

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