Euromold 2105 Euromold geht in die 3D-Druck-Offensive

Redakteur: Peter Königsreuther

Mit Spannung wird die Düsseldorf-Premiere der einst in Frankfurt am Main beheimateten Leitmesse für Werkzeug- und Formenbau sowie für additive Fertigungsverfahren vom 22. bis 25. September erwartet. Mit im Boot wird außer Hewlett-Packard nun auch Materialise sein, wie die Demat jüngst mitteilte.

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Erfolgsmotor 3D-Druck: Die Euromold zieht weitere namhafte Aussteller aus dem Additive Manufacturing an, wie die Demat berichtet. Nun sind auch Hewlett-Packard und das belgische Unternehmen Materialise in Düsseldorf präsent.
Erfolgsmotor 3D-Druck: Die Euromold zieht weitere namhafte Aussteller aus dem Additive Manufacturing an, wie die Demat berichtet. Nun sind auch Hewlett-Packard und das belgische Unternehmen Materialise in Düsseldorf präsent.
(Bild: VBM)

Mit Materialise NV aus Belgien hat sich laut Euromold-Veranstalter Demat ein weiterer, führender Marktteilnehmer aus dem Additive Manufacturing & 3D-Printing als Aussteller angemeldet. Materialise ist seit 25 Jahren ein höchst erfolgreicher Pionier und Vorreiter im in Sachen 3D-Druck und: eine schöne Analogie zur Erfolgsgeschichte der Euromold, wie es weiter heißt.

Euromold-Macher ziehen Parallelen zur eigenen Geschichte

„Wir freuen uns über die Entscheidung von Materialise sehr“, so Diana Schnabel, Messeleiterin der Euromold.“ Schnabel weiter: „Materialise symbolisiert den Prozesskettengedanken der Euromold durch und durch.“ Die Software von Materialise mache viele Re-Engineering-Prozesse im Rahmen der digitalen Produktentwicklung erst effizient und als globales Service-Büro wende Materialise die additiven Technologien auf fünf Kontinenten selbst an. „Und, lassen sich mich als Unternehmerin bitte hinzufügen, wie sehr ich das Unternehmen Materialise und seinen Gründer Fried Vancraen schätze: er hat es geschafft, Materialise zu einem weltweit operierenden Unternehmen zu machen, das am NASDAQ in New York gelistet ist,“ betont Schnabel.

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Medizinsektor gilt als Zugpferd der Euromold

Materialise lebe das entstehende Ökosystem Additive Manufacturing, das auf der Euromold sein Abbild finde, schon heute im eigenen Haus: zum einen durch das umfangreiche Angebot im Rahmen der Produktion von Teilen im Kundenauftrag, den Ingenieurdienstleistungen – zum Beispiel im Bereich Medizintechnik – und natürlich durch die allseits bekannte Software, so die Demat-Chefin. Gerade bei der Medizintechnik ergebe sich ein weiterer wichtiger Anknüpfungspunkt zur Euromold, denn diese Branche drängt laut Schnabel mit Macht auf die Messe und gehört damit zu den Zugpferden, welche die Veranstaltung stetig thematisch weitertreiben.

Hewlett-Packard ist auch dabei

Die Additive Manufacturing-Community auf der Euromold 2015 bekomme noch einen weiteren gewichtigen Neuzugang: erstmals hat sich Hewlett-Packard (HP) entschieden, auf der Euromold 2015 im Bereich Additive Manufacturing & 3D Printing auszustellen. In enger Abstimmung mit Terry Wohlers (Wohlers Associates, Inc., USA) und SME (USA) wird außerdem ein Top-Executive von Hewlett-Packard aus den USA eine Keynote der Konferenz „Global Visions of the Future – Shaping an Industrial Revolution“ halten und damit eines der Highlights dieser Konferenz sein, wie die Demat betont.

Euromold wird informative Speerspitze der additiven Fertigung

Die Entscheidung von Hewlett-Packard auf die „neue“ Euromold zu setzen, führe die von Wohlers Associates, Inc. erarbeitete Euromold-Strategie konsequent fort, bei der das gerade sukzessiv entstehende „Ökosystem Additive Manufacturing“ stets möglichst vollständig auf der Euromold abgebildet werden soll. Damit erreicht Wohlers laut Demat zusammen mit SME und dem Veranstalter, dass die Messe, wie keine andere Veranstaltung in der Welt, so die Demat, konstant als erste die neuesten Entwicklungen der additiven Fertigungsverfahren umfassend zeigt und damit dauerhaft Speerspitze und wichtigster Treffpunkt der Branche bleibt. Laut Wohlers, der allgemein als der wohl profundeste Kenner der Branche angesehen wird, streben in den kommenden Jahren mehr und mehr Unternehmen, darunte zunehmend globale Schwergewichte wie Hewlett-Packard, in diese Branche und sorgen dafür, dass sich hier eine Art „neue industrielle Revolution“ vollzieht, erklärt die Demat.

3-Tages-Konferenz zur neuen industriellen Revolution

Die Euromold ist die größte und umfassendste Messe zum Thema Additive Manufacturing & 3D-Printing in der Welt, wie der Veranstalter anmerkt. Dazu gehöre – neben einer großen Zahl von Ausstellern – in jedem Jahr auch eine internationale Konferenz mit hochrangigen Sprechern. Basierend auf der strategischen Partnerschaft zwischen Euromold, Wohlers Associates und SME werde diese Konferenz im Jahr 2015 sehr viel umfangreicher und noch globaler werden. Einerseits wird sie sich nun über drei Konferenztage erstrecken, wie es weiter heißt, (Mittwoch 23. September bis Freitag 25. September) und außerdem über parallele Sessions verfügen. Die aktuellen Informationen dazu sind unter der Rubrik Pressemitteilungen der Euromold-Internetseite verfügbar.

Wer sich jetzt noch tiefer in die Geheimnisse der Euromold einweihen lassen will, der kann das Demat-Team auf der GIFA im Eingang Nord am Stand EN02 vom 16. bis 20. Juni direkt ansprechen, um Wünsche und Anregungen zu liefern, oder auch aktuellste Informationen zu erhalten, wie die Demat sagt.

MM

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