VDMA Exportboom in der Klima- und Lüftungstechnik

Redakteur: Ulrike Gloger

Frankfurt am Main (ug) – Die Mitgliederversammlung des Fachverbands Allgemeine Lufttechnik im VDMA hat allen Grund zum Feiern: Mit einem Zuwachs der Exporte von rund 20% lag die Branche deutlich über dem Maschinen- und Anlagenbau dessen Exportvolumen um 15% wuchs.

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Die Exporterfolge belegen die herausragende Wettbewerbsfähigkeit deutscher Lufttechnik. „Gestiegene Produktivität und moderate Lohnentwicklung erwiesen sich im abgelaufenen Jahr als besonders günstige Rahmenbedingungen“ stellt Norbert Schmelzle fest, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kaefer Isoliertechnik GmbH & Co. KG und Vorsitzender des Fachverbands. Nun gelte es, die Wachstumsdynamik aufzunehmen ohne aber in der momentanen Euphorie unnötige Fehler zu machen. Besonders erfreulich sei, so Schmelzle weiter, dass auch die für die Allgemeine Lufttechnik wichtige Baubranche in Deutschland die konjunkturelle Trendwende endlich geschafft habe.

Klima- und Lüftungstechnik sind hochspezialisierte Teilbranchen

Mit ihren hochspezialisierten Teilbranchen Klima- und Lüftungstechnik, Kältetechnik, Luftreinhaltung, Oberflächentechnik und Trocknung rangiert die Allgemeine Lufttechnik bei einem Produktionsvolumen von 9,8 Mrd. EUR pro Jahr auf Rang 4 der wichtigsten Maschinenbaubranchen. In ihrem Segment entfällt etwa auf Oberflächentechnik aus Deutschland der größte Welthandelsanteil. „Unsere Sparte wird ihre gute Stellung im Weltmarkt mit im VDMA gemeinschaftlich entwickelten Zielmarktkonzepten noch weiter ausbauen“ berichtet Reiner Eberhardt, Geschäftsführer Sprimag Spritzmaschinenbau GmbH & Co. KG und Vorstandsmitglied des Fachverbands.

Energieeffizienz und Lebenszykluskosten sind Zukunftsthemen

Fachsitzungen unter anderem zu den Themen Energieeffizienz und Lebenszykluskosten hatten den Auftakt der Mitgliederversammlung, die kürzlich in Potsdam stattfand, gebildet. Die anhaltende weltweite Klimadebatte führt über die Ursachen des CO2-Ausstosses zwangsläufig zur Frage nach der besseren Nutzung von Energie“, fasst Michael Nagl, Geschäftsführender Gesellschafter der Berliner-Luft GmbH und Vorstand des Fachverbands, zusammen.

„Die ehrgeizigen Zielsetzungen von EU und Bundesregierung zur CO2-Reduzierung werden vor allem der Klima- und Lüftungstechnik Chancen bieten, ihre Produkte und Anlagen nicht länger nur über den Preis verkaufen zu müssen. Bei der Konzipierung von Betreibermodellen macht die Betrachtung von Betriebs- und Lebenszykluskosten sehr schnell deutlich, dass sich die Investitionen in effizientere Geräte- und Anlagentechnik lohnen“, so Nagl weiter.

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