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Maschinenausfuhren Exporte im Deutschen Maschinenbau legen zu

| Redakteur: Robert Horn

Dank einer weltweit anziehenden Wirtschaft steigert der deutsche Maschinenbau seine Exporte im ersten Halbjahr 2017 um 5,9 %, meldet der VDMA. Der größte Impuls kommt dabei aus China.

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Die Exportgeschäfte im deutschen Maschinen- und Anlagenbau laufen gut: Im ersten Halbjahr 2017 stiegen die Ausfuhren um 5,9 % gegenüber dem Vorjahr.
Die Exportgeschäfte im deutschen Maschinen- und Anlagenbau laufen gut: Im ersten Halbjahr 2017 stiegen die Ausfuhren um 5,9 % gegenüber dem Vorjahr.
(Bild: HHM/Ingo Bölter)

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres sind die Exporte im deutschen Maschinen- und Anlagenbau kräftig gewachsen. Um 5,9 % stiegen die Ausfuhren gegenüber dem Vorjahr, meldet der Branchenverband VDMA. Ein Grund für das gestiegene Interesse an deutschen Maschinen: Der Modernisierungsbedarf vieler Unternehmen. „In vielen Ländern dieser Erde werden Industrien modernisiert oder aufgebaut, es gibt großen Bedarf an modernster Technik. Davon profitieren unsere Maschinenbaubetriebe, auch wenn weiterhin politische Unsicherheiten manche Investition verzögern“, erklärt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. Die Auftragsbücher deutscher Maschinenbauer waren im ersten Halbjahr 2017 gut gefüllt.

Exporte nach China wachsen

Die Ausfuhren deutscher Maschinenbauer nach China stiegen nach Angaben des VDMA um 22,6 %. Das sei zwar nicht überraschend, kommentiert Wiechers, dennoch aber mehr als der Verband erwartet hätte. Vor allem aber wirkt sich die chinesische Expansionspolitik positiv auf seine Nachbarländer aus, wodurch wiederum deutsche Exporteure profitieren. So stiegen die Maschinenausfuhren nach Südkorea um 15,8 %. „Wir gehen jedoch davon aus, dass China dieses Tempo nicht halten wird und wir uns auf eine weniger dynamische Geschäftsentwicklung einstellen müssen“, warnt Wiechers vor zu viel Euphorie.

Die Exporte in die USA kletterten im ersten Halbjahr 2017 um 7,3 %, nach Mexiko konnten sie sogar um 25,5 % zulegen.

Maschinenbau exportiert wieder verstärkt nach Russland

Selbst das Russlandgeschäft legte im ersten Halbjahr wieder deutlich zu: Um 20,6 % stiegen die Ausfuhren. „Das Exportplus ist vor allem der Stabilisierung des Rubels und einem Nachholeffekt geschuldet. Russische Unternehmen haben Geld und politische Unterstützung, um Investitionsgüter im Ausland einzukaufen und längst fällige Investitionen nachzuholen“, kommentiert Wiechers.

Auch zu weiteren Ländern veröffentlichte der VDMA Ergebnisse: Mittlere Wachstumsraten gab es etwa in Indien (7,5 %), Nordafrika (6,8 %) und Südostasien (4,4 %). Europa, der größte Absatzmarkt für die deutschen Maschinenbauer, blieb hinter der globalen Dynamik etwas zurück: in den Euro-Staaten wurde ein Exportzuwachs von 2,7 % verbucht, in die gesamte EU legten die Ausfuhren um 2 % zu. „In Europa konnten wir im ersten Halbjahr 2016, anders als in anderen Absatzmärkten, schon Zuwächse verzeichnen. Wir haben also einen Basiseffekt. Zudem stehen hier noch statistische Revisionen aus“, relativierte der VDMA-Chefökonom die Ergebnisse. Negativ entwickelten sich im ersten Halbjahr die Exporte in die OPEC-Staaten mit minus 9 %

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