Bosch Rexroth Fabrikautomatisierung: In Echtzeit steuern mit Indracontrol XM12

Die Embedded-Steuerung Indracontrol XM 12 von Rexroth soll hohe Funktionalität und Kommunikationsvielfalt mit hoher Wirtschaftlichkeit kombinieren.

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Die Embedded-Steuerung Indracontrol XM 12 von Rexroth soll hohe Funktionalität und Kommunikationsvielfalt mit hoher Wirtschaftlichkeit kombinieren.
Die Embedded-Steuerung Indracontrol XM 12 von Rexroth soll hohe Funktionalität und Kommunikationsvielfalt mit hoher Wirtschaftlichkeit kombinieren.
(Bild: Bosch-Rexroth)

Sobald in einer Anwendung viele Prozesssignale verarbeitet werden, geht auch bei moderaten Leistungsanforderungen kein Weg an echtzeitfähigen Steuerungen vorbei. Bosch Rexroth bietet dazu mit der Embedded-Steuerung Indracontrol XM12 eine wirtschaftliche Lösung, heißt es. Sie sei flexibel und einfach konfigurierbar und könne mit zusätzlichen Modulen erweitert werden. Durch offene Standards in der Programmierung und Kommunikation füge sich Indracontrol XM12 anwendungsgerecht in Automatisierungskonzepte ein.

Als jüngstes Mitglied ergänze sie die im Markt eingeführte Produktfamilie Indracontrol XM im unteren Leistungsbereich. Diese basiere auf moderner Prozessortechnik und hoher Leistungsdichte. Die skalierte Firmware bediene unterschiedliche Anwendungen mit einem, wie es heißt, hochfunktionellem SPS-Kernel und beschleunige mit zahlreichen vorprogrammierten Funktionen das Engineering.

Offene Standards

Kommunikation und Programmierung basieren durchgängig auf offenen Standards, was eine einfache Integration in vernetzte Strukturen sicherstelle. Die Echtzeitkommunikation mit angeschlossener Peripherie erfolge über den On-board-Sercos-Master oder alternativ über Ethernet/IP beziehungsweise Profinet RT Master. Über die SPS-Automatisierung mit Codesys V3 hinaus will Bosch Rexroth auch bei der Indracontrol XM12 mit der Softwaretechnik Open Core Engineering die Brücke zur IT-/IoT-Welt schlagen.

Anwender können individuelle Funktionen in Hochsprachen wie beispielsweise C/C++, Java und Lua programmieren und damit parallel und unabhängig von der SPS auf Kernfunktionen der Steuerung zugreifen, heißt es weiter. Darüber hinaus tausche die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle große Datenmengen in hoher Geschwindigkeit mit übergeordneten Systemen aus. Die sonst dafür notwendigen zusätzlichen Hardware-Komponenten und die entsprechenden Schnittstellen zur Maschinensteuerung können entfallen, so der Hersteller.

Mit modular erweiterbaren Hardware-Baugruppen wie der E/A-Familie Indracontrol S20 können Maschinenhersteller das Steuerungssystem an ihre Anforderungen anpassen. Die Steuerungshardware sei durch den Verzicht auf Verschleißteile wie Lüfter und Batterien wartungsfrei. Ein SD-Kartenslot und ein Diagnose-LED sollen den Aufwand für die Inbetriebnahme reduzieren. Der erweiterte Temperatureinsatzbereich reicht von -25 bis 60 °C.

Bosch Rexroth AG, 97816 Lohr a. Main

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