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Fachkräfte fürchten nicht um ihren Job

| Redakteur: Melanie Krauß

Eine Studie der Online-Jobplattform Stepstone, für die 17.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden, zeigt: Die große Mehrheit sorgt sich nicht um ihre berufliche Zukunft. 68 % der Befragten sind der Meinung, technische Veränderungen wirkten sich positiv aus.

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Die Digitalisierung verändert Arbeitsplätze, doch Fachkräfte in Deutschland sehen der Zukunft gelassen entgegen.
Die Digitalisierung verändert Arbeitsplätze, doch Fachkräfte in Deutschland sehen der Zukunft gelassen entgegen.
(Bild: ©Poobest - stock.adobe.com)

Nur 15 % sehen ihren Arbeitsplatz von der Digitalisierung bedroht. Allerdings sehen rund zwei Drittel der Befragten eine besondere Notwendigkeit, sich fortzubilden. Neben der Vertiefung der eigenen Kernkompetenzen wollen Fachkräfte besonders in ihre digitalen Fähigkeiten und Soft Skills investieren.

„Die Digitalisierung wird viele standardisierte Tätigkeiten ersetzen, schafft aber gleichzeitig neue, oft anspruchsvolle Jobprofile, deren Anforderungen sich stetig weiter verändern werden“, sagt Stepstone-Geschäftsführer Dr. Sebastian Dettmers.

Die Bereitschaft, offen für Veränderungen zu sein, bringen die meisten Fachkräfte jedenfalls mit: 61 % wollen sich aus Interesse weiterbilden, mehr als die Hälfte legt Wert auf die persönliche Weiterentwicklung. 36 % der Befragten planen, in den nächsten zwei Jahren technische Fähigkeiten für die aktuelle Position zu erlernen. 54 % wollen bestehende Kenntnisse und Fähigkeiten verbessern.

Eine Umschulung für eine neue Position plant eine von zehn Fachkräften. Nur 6 % sagen, dass sie sich nicht weiterbilden wollen. „Der Bedarf an Mitarbeitern mit digitalen Skills ist so hoch, dass Unternehmen in der Pflicht sind, ihre Mitarbeiter fortzubilden“, sagt Dettmers.

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