Luft- und Raumfahrttechnik Fachmesse Airtec stellt Zulieferkette in den Fokus

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Frankfurt/Main (jk) – Auf der Airtec 2007, der 2. Internationalen Zulieferermesse für Luft- und Raumfahrt, die vom 23. bis 26. Oktober in Halle 8 der Messe Frankfurt stattfindet, werden im Vergleich zur Messepremiere deutlich mehr System- und Komponentenlieferanten als Aussteller vertreten sein.

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Ein Grund für diese Entwicklung liegt im Zwang zur Kostenreduzierung und Effizienzsteigerung im Flugzeugbau. Das hat in der Luftfahrttechnik nicht nur zur Auslagerung von Fertigungs-, sondern auch von Forschungs- und Entwicklungskapazitäten geführt. So entstand laut Messeveranstalterin Diana Schnabel eine Zulieferkette, deren zweites und drittes Glied an Stärke gewann. Das zeige sich im Wandel vom Lohnfertiger zum Entwicklungs- und Fertigungspartner, der komplette Systeme oder Komponenten liefere. Auf der Messe wird diese Gruppe etwa 35% der ausstellenden mittelständischen und kleinen Unternehmen ausmachen.

Damit ist sie den Lohnfertigern, Werkstoff- und Prozess-Spezialisten, die dem Ausstellungsbereich Produktion zugeordnet sind und die größte Ausstellungsgruppe stellen, ganz nah gerückt. Bis zum Messebeginn rechnet die geschäftsführende Gesellschafterin der Airtec GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, mit mindestens 400 Ausstellern. Rund 350 Aussteller haben sich bereits angemeldet, davon sind mehr als 41% aus dem Ausland.

Italien, Spanien und Großbritannien stellen mit Abstand die drei größten ausländischen Ländergruppen auf der Messe, weshalb die Airtec laut Schnabel „noch sehr europäisch“ ist. Daher nimmt die Veranstalterin als weitere potenzielle Aussteller in Zukunft auch amerikanische Unternehmen ins Visier.

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