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Kompetenz Verbundstoffe

Fachvorträge führen ins Thema ein

| Redakteur: Jürgen Schreier

„Kompetenz Verbundstoffe“ ist eines der Top-Themen der AMB 2014. Eine hervorragende Einführung in das Thema liefert das Unternehmerfrühstück, das an drei Tagen vom 17.- 19. September, jeweils ab 9.30 Uhr, in der Region Stuttgart Lounge, Eingangsbereich Ost, stattfindet. Achtung: Die Teilnehmerzahl für diese Vorträge ist begrenzt, Anmeldungen nimmt die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart bis 8. September entgegen.

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(Bild: Wirtschaftsförderung Region Stuttgart)

Die Vorträge:

17.09: „Leichtbau in Baden-Württemberg – ein Überblick“ (Dr. Wolfgang Seeliger, Leichtbau BW GmbH)

Dr. Wolfgang Seeliger ist Geschäftsführer der Leichtbau BW, eine baden-württembergische Landesagentur zur Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung, die 2013 gegründet wurde. Die Agentur versteht sich als neutraler und branchenübergreifender Ansprechpartner für Industrie, Forschung und Gesellschaft. Sie unterstützt den Technologie- und Wissenstransfer im Leichtbau und hilft Industrie und Forschung bei der Suche nach neuen Kooperationspartnern. Große Chancen sieht Dr. Seeliger in der digitalen Simulation entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Hierdurch lasse sich die Zeit bis zur Marktreife von Produkten dramatisch verkürzen, wobei der Mehrwert von Leichtbau-Produkten bei der Entwicklung nicht aus dem Blick geraten dürfe.

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18.09: „Präzisionswerkzeuge für die spanende Bearbeitung von Verbundwerkstoffen“ (Andreas Gebhardt und Dr. Marco Schneider, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA)

Dr. Marco Schneider ist Abteilungsleiter Leichtbautechnologien Fraunhofer-IPA, Andreas Gebhardt Mitglied seines Forschungsteams. Ihr Vortrag geht ein auf die Grundlagen der Verbundwerkstoffe und die Besonderheiten bei ihrer Bearbeitung. Es werden Möglichkeiten der Bearbeitung aufgezeigt, Qualitätsaspekte diskutiert und notwendige Messtechnik vorgestellt. Einen Schwerpunkt bilden die spanenden Bearbeitungswerkzeuge. Die Zunahme an Verbundwerkstoffen in der Produktion und speziell der Serienproduktion weckt den Bedarf an Technologien, Maschinen und Werkzeugen für diese Werkstoffklasse. Dabei ergeben sich aber Besonderheiten in der spanenden Bearbeitung. Der Transfer von der Metallzerspanung zur Zerspanung von Verbünden, CFK, Sandwiches etc. ist nur mit besonderen Maßnahmen möglich, die von der Werkzeugmaschine, über die Spanntechnik, das Kühl- und Schmierkonzept, bis hin zu Werkzeugen, der Absaugung und der Qualitätskontrolle reichen. Die große Bandbreite der Verbundwerkstoffe stelle individuelle Anforderungen an Werkzeuge, Maschinen und Prozessparameter.

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19.09: „Faserverbundtechnik, Verbindungstechnik und Organobleche – eine Einführung“ (Dr. Simon Küppers, ITV Denkendorf)

Dr. Simon Küppers ist stellvertretender Abteilungsleiter Faserverbundtechnik am ITV Denkendorf. Dort arbeiten die Forscher daran, Bauteilgewichte weiter zu reduzieren. So könnten smarte Funktionen nicht nur ins Bauteil, sondern direkt ins Textil und sogar in die Faser integriert werden. Auch die Harzsysteme sollen möglichst Zusatzfunktionen übernehmen. Ein weiterer Ansatz ist das System-Monitoring von Bauteilen. Die ständige Überwachung ermögliche es, die Sicherheitsbeiwerte bei der Auslegung zu senken und so die Teile noch leichter zu machen. Ein weiterer Ansatz ist die kraftflussgerechte Faserablage, bei der sich die Forscher an der Natur orientieren und ihre Bauweisen und Faserverläufe imitieren. Spezielle Webtechnologien und Flecht- sowie Preformtechnologien sind weitere Möglichkeiten, Bauteile leichter zu machen. Um das gesamte Potenzial von Karbonfasern ausschöpfen zu können, sollten die Fasern zudem recycelt und einen zweiten Lebenszyklus zugeführt werden.

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