Neues Intralogistiksystem

Fahrerloses Transportsystem: Roboter mit Teamgeist

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Funkverbindung macht Schwarmintelligenz möglich

Da die Roboter per Funk miteinander verbunden sind, sollen sie in der Lage sein, sich über die eigene Verfassung, Streckeninformationen und Fahraufträge auszutauschen – dabei entscheiden die Roboter selbst, welcher Mannschaftsteil für den nächsten Auftrag am besten geeignet ist. Die Multi-Roboter-Navigation soll bei der Wahl der Laufwege nicht nur die Position, sondern auch die geplanten Aktionen der anderen Roboter berücksichtigen können. Beim Transport von großen und schweren Lasten würden Sicherheitsabstand und Fahrgeschwindigkeit selbstständig angepasst, so dass menschliche Teammitglieder nicht gefährdet würden. Die Roboter arbeiten mit Laserscannern. Damit werden Marker an Gegenständen oder Leitlinien auf dem Boden überflüssig. Erkennt ein Transportroboter Veränderungen in seiner Umgebung, teile er dies den anderen Robotern mit und eine zentrale Leitsteuerung entfalle somit.

Flexibilität als Erfolgskriterium

„Karis Pro lässt sich ohne Änderungen an der örtlichen Infrastruktur schnell und einfach in Betrieb nehmen und aktualisiert die Kartendaten eigenständig“, erklärt Projektleiter Andreas Trenkle vom IFL. Start- und Zielpunkte können demnach von Mitarbeitern verändert werden und das System nicht nur an den Transport unterschiedlichster Güter angepasst, sondern auch auf neue Arbeitsbereiche eingerichtet werden.

Karis Pro ist sowohl für den Einsatz in einem Getriebewerk mit schweren Ladungsträgern als auch bei einem Versandhändler angedacht. Das System hat bereits Testläufen bei Bosch in Feuerbach und Audi Sport in Heilbronn erfolgreich gemeistert und wartet nun auf den ersten Einsatz in der Industrie. Das Forschungsprojekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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