Laserschneiden Faserlaseranlage schneidet mit 12-kW-Kopf präziser und produktiver

Redakteur: Peter Königsreuther

Schneller und materialflexibler arbeitet die neueste Entwicklung von Bystronic: Die Bystar Fiber, der man jetzt einen 12-kW-Schneidkopf und die innovative Funktion „Beamshaper“ gegönnt hat. Und das kann die Anlage...

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Faserlaserschneiden mit 12 kW Leistung klappt jetzt mit der Bystar Fiber: Ihr dazu implementierter Bystronic-Laserschneidkopf und die Innovation “Beamshaper „ sorgen sowohl an dünnen als auch an dicken Blechen bis 30 mm Stärke für hochwertige Schneidergebnisse. Dabei ist es dem System egal, ob es Stahl, Aluminium oder Buntmetalle bearbeitet.
Faserlaserschneiden mit 12 kW Leistung klappt jetzt mit der Bystar Fiber: Ihr dazu implementierter Bystronic-Laserschneidkopf und die Innovation “Beamshaper „ sorgen sowohl an dünnen als auch an dicken Blechen bis 30 mm Stärke für hochwertige Schneidergebnisse. Dabei ist es dem System egal, ob es Stahl, Aluminium oder Buntmetalle bearbeitet.
(Bild: Bystronic)

Im Wettbewerb um Schneidaufträge müssen Blechbearbeiter schnell, flexibel und kostengünstig produzieren. Der beste Preis pro Schneidteil gepaart mit kurzen Lieferzeiten entscheiden darüber, ob die Produktionsauslastung optimal ist, so Bystronic. Ein Laserschneidsystem mit seinen spezifischen Komponenten müsse dabei hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten, einen zuverlässigen Schneidprozess und geringe Wartungskosten garantieren. Wer sich so positioniere, gewinne Aufträge und erhöhe Schritt für Schritt seine Produktivität – die Voraussetzungen für gesundes Wachstum.

Um rund 20 % gesteigerter Schneidspeed

Um Blechbearbeiter im wachsenden Wettbewerb optimal zu unterstützen, lanciert Bystronic jetzt die nächste Leistungsstufe im Faserlaserscheiden: Die Bystar Fiber mit 12 kW Laserleistung. Der High-End-Faserlaser steht für präzise Bystronic Technologie, einen stabilen Schneidprozess bis in höchste Laserleistungen und für ein breites Anwendungsspektrum. Der technologische Sprung von den bisher verfügbaren 3- bis 10-kW-Stufen auf das neue 12-kW-Level ist enorm. Die Schneidgeschwindigkeiten auf der Bystar Fiber steigen mit dem 12-kW-Laser durchschnittlich um bis zu 20 % (im Laserschneiden mit Stickstoff) gegenüber der bisher verfügbaren 10-kW-Laserquelle. Das erhöht die Produktivität über den Blechdickenbereich von 3 bis 30 mm.

Stefan Sanson, Bystronic Product Manager Laser Cutting, erklärt: „Interessant ist diese Laserleistung für Anwender, die in Materialstärken ab 3 mm von höheren Schneidgeschwindigkeiten profitieren wollen, um damit ihre Produktion zu steigern.“

Kompakterer Schneidkopf verringert Kollisiongefahr

Für einen stabilen Schneidprozess und konstant hohe Teilequalität ist der Schneidkopf das Kernelement. Dies gilt umso mehr bei steigenden Laserleistungen, die präzise und zuverlässig auf das Schneidmaterial gebracht werden müssen. Um das zu ermöglichen, hat Bystronic den Schneidkopf der Bystar Fiber konsequent weiterentwickelt, heißt es.

Das schlankere Design des Schneidkopfes erhöht die Sicherheit im Schneidprozess: Bystronic reduziert dabei verschiedene Bauelemente und bringt wichtige technische Funktionen im Inneren des Schneidkopfes unter, was die Gefahr von Kollisionen mit aufragenden Schneidteilen minimiert. Gleichzeitig sollen mit dem neuen Design auch die bisher nötigen Wartungsaufwände und Betriebskosten sinken, denn die integrierte Technik sei besser vor Verschmutzung geschützt, die zum Beispiel durch Schneidstaub entstehen könne.

Um eine konstant hohe Schneidperformance zu erreichen, besonders bei langanhaltendem Schneidbetrieb unter hohen Laserleistungen, gibt es eine effektive Kühlung im Schneidkopf. Linsen und Schneiddüse schütze Bystronic damit vor zu hohen thermischen Belastungen.

Ab 20 mm Stahlblech wird der Laser pfiffig angepasst

Für Blechbearbeiter, die ihr Auftragsvolumen bis in höchste Materialstärken ausweiten wollen, habe Bystronic noch eine weitere Innovations-Asse im Ärmel – etwa die neue Funktion „Beamshaper“. Sie, heißt es genauer, sorgt für spezielle Schneidqualität an Stahl bis zu einer maximalen Blechdicke von 30 mm. Diese Funktion kann beim Neukauf einer Bystar Fiber 12 kW gleich gewählt, oder zu einem späteren Zeitpunkt nachgerüstet werden, sagt der Hersteller. „Beamshaper“ erlaube die ideale Anpassung der Laserstrahlform an höhere Blechdicken und schwankende Blechqualitäten. Bei Stärken zwischen 20 und 30 mm erhöht diese neue Funktion quasi die Qualität von Schnittkanten und steigert die Schneidgeschwindigkeit um bis zu 20 %, so Bystronic.

Um die hohen Geschwindigkeiten beim Laserschneiden auch durch einen optimalen Materialfluss gut auszunutzen, stellt Bystronic für die Bystar Fiber eine breite Auswahl an Automationssystemen bereit. Zum Angebot gehören etwa Be- und Entladesysteme, Sortierlösungen und individuell konfigurierbare Lagersysteme, heißt es da. Je nach bestehender Fertigungslandschaft und Platzangebot entstehe so ein automatisierter Laserschneidprozess, der nahtlos integrierbar sei.

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Bytrans Cross, um präziser zu werden, ist darunter die neueste Be- und Entladelösung. Die Automation lässt sich laut Anbieter flexibel an wechselnde Auftragslagen und Fertigungsrhythmen beim Laserschneiden anpassen. Verschiedene Einsatzszenarien sollen damit bedienbar sein: Als Automationsbrücke kann Bytrans Cross beispielsweise zwischen Laserschneidanlage und Materiallager integriert werden, um den Materialfluss zu dirigieren. Ebenso gut kann Bytrans Cross aber auch als Stand-alone-Lösung ohne Lageranbindung genutzt werden, um die Laserschneidanlage mit Rohblechen in verschiedenen Stärken und Materialien zu versorgen. In der Basisversion verfügt Bytrans Cross bereits über zwei Beladewagen, die im Stand-alone-Einsatz als Materiallager dienen, so Bystronic.

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Noch vielseitiger im Abräumen werde Bytrans Cross mit der Sortierlösung Bysort, die Bystronic auf Wunsch als Add-on-Lösung integriert. Damit, heißt es, ergibt sich die Möglichkeit, fertige Teile sortiert in ein angebundenes Lager abzuführen oder aber sortiert auf zusätzlichen Abladepositionen neben der Laserschneidanlage abzulegen. Letzteres unterstützt zum Beispiel die Bearbeitung großer Serien, bei denen einzelne Schneidteile gesondert nach Aufträgen sortiert werden sollen. Ein immenser Vorteil von Bysort ist dabei die wiederholt genaue Ablage aller Teile auf einer Position: eine Aufgabe, die besonders bei großen Schneidteilen manuell nur schwer zu lösen ist. Die exakt auf einer Palette positionierten Teile können bei manuellen und automatisierten Folgeprozessen leichter bearbeitet werden, da ihre Lage genau definiert ist. MM

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