Lorenz Kunststofftechnik auf der K-2016

Faserverstärktes Polyesther-Harz contra Stahl! Die bekannte Gitterbox bekommt robuste Leichtbau-Konkurrenz

| Autor/ Redakteur: Peter Ooms / Peter Königsreuther

Als Alternative zur Gitterbox aus Stahl, hat der Duroplast-Experte Lorenz Kunststofftechnik eine Transportkiste aus glasfaserverstärktem UP-Harz entwickelt, die sogenannte Lobox, die relativ leicht ist, und sich aufgrund ihrer konischen Form bequem entleeren sowie ineinander stapeln lässt, wie Lorenz beschreibt. Zu sehen ist die Lobox auf der K-2016 in halle 7a, am Stand C35.

Firmen zum Thema

Gitterboxen könnten bald passé sein, denn der Duroplast-Experte Lorenz Kunststofftechnik hat eine Alternative aus glasfaserverstärktem Polyesther-Harz geschaffen, die in der Logistik nützliche Dienste leistet oder in leicht abzuwandelnder Form, wie Lorenz betont, auch andere Funktionen übernehmen kann – wie hier als robuste, witterungsstabile Streugut-Box. Zu sehen sind die Produkte auf der K 2016 in Düsseldorf.
Gitterboxen könnten bald passé sein, denn der Duroplast-Experte Lorenz Kunststofftechnik hat eine Alternative aus glasfaserverstärktem Polyesther-Harz geschaffen, die in der Logistik nützliche Dienste leistet oder in leicht abzuwandelnder Form, wie Lorenz betont, auch andere Funktionen übernehmen kann – wie hier als robuste, witterungsstabile Streugut-Box. Zu sehen sind die Produkte auf der K 2016 in Düsseldorf.
(Bild: Lorenz)

Die geschlossenen Wände der sogenannten „Lobox“ schützten die Ware und könnten bei Bedarf einfach gereinigt werden. Individuelle Anpassungen seien vergleichsweise einfach möglich, etwa für den Einsatz als Streugutbehälter. Dank ihres Werkstoffs, so Lorenz, halten sie über 30 Jahre. Danach sollen sie zu 100 % recycelbar sein.

Vom Selbstgebrauch zum Verkaufsschlager

Die Grundlage der Lobox-Idee sind die Parameter Leichtbau und Effizienz, die in der Fertigung längst allgemeine Maßgabe sind, in der Logistik aber erst langsam Fuß fassen. Das zeigt sich auch an den verbreiteten Gitterboxen, deren Leergewicht rund 70 bis 85 kg beträgt – ein nicht unerheblicher Einflussfaktor auf den Kraftstoffverbrauch für den Transport. Die Gitterstruktur reduziert zwar das Materialgewicht, macht die Kisten aber auch unpraktisch, da sich lose Güter verhaken oder durch eindringenden Schmutz Schaden nehmen können. Lorenz Kunststofftechnik entwickelte deshalb – zunächst für die Belieferung der eigenen Kunden – eine optimierte Duroplast-Lösung für den Transport von Schüttware und anderen Produkten.

Bildergalerie

Mehr Kisten pro Lkw

Die Abmessungen der Lobox entsprechen mit 1200 mm × 800 mm jenen einer klassischen Palette, die Höhe liegt bei 714 mm. Die konische Form der Kiste hat zum einen den Vorteil, dass die Waren am Boden etwas zur Mitte hin verschoben werden, wodurch sie leichter zu entnehmen sind. Bei Gitterboxen muss hier stattdessen mit seitlichen Klappen gearbeitet werden, was die Konstruktion fehleranfälliger und auch teurer macht. Zum anderen lassen sich die Kunststoffkisten dadurch nach Gebrauch einfach ineinander setzen, was den Platzbedarf beim Leergutfahren drastisch reduziert. Auf diese Weise passen in einem LKW zehn leere Loboxen auf einen Stellplatz, was pro Rückfracht rund 320 Behälter macht – im Vergleich zu ± 70 der herkömmlichen Gitterboxen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44237409)