Brandmeldetechnik Fehlalarm oder echter Brand? Zuverlässig detektieren

Autor / Redakteur: Katrin Strübe / M.A. Frauke Finus

Brennt es in der Produktionshalle ist schnelles Eingreifen nötig, nur so können Menschen und Anlagen geschützt werden. Eine schnelle und zuverlässige Branddetektion ist also unausweichlich, zum Beispiel durch Ansaugrauchmelder, die aktiv und kontinuierlich Proben aus der Umgebungsluft entnehmen. Diese Brandmeldetechnik ist nun noch intelligenter: Betriebsbedingte Täuschungsarten und Brandmuster können kundenspezifisch angelernt werden. So können Fehlalarme reduziert werden.

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Aufgrund der Vielzahl der gelagerten brennbaren Materialien und teilweise vorhandenen Brandbeschleunigern, wie Spraydosen, besteht in Recyclingunternehmen im Fall eines Brandes ein besonders großes Risiko.
Aufgrund der Vielzahl der gelagerten brennbaren Materialien und teilweise vorhandenen Brandbeschleunigern, wie Spraydosen, besteht in Recyclingunternehmen im Fall eines Brandes ein besonders großes Risiko.
(Bild: Wagner)

Aufgrund der Vielzahl der gelagerten brennbaren Materialien und teilweise vorhandenen Brandbeschleunigern, wie Spraydosen, besteht zum Beispiel in Recyclingunternehmen im Fall eines Brandes ein besonders großes Risiko. Entstandene Brände können sich sehr schnell ausbreiten und bedeuten eine besondere Gefährdung für die in diesem Bereich tätigen Mitarbeiter sowie die Sachwerte. Um das Risiko einer Personengefährdung und die materiellen Schäden so gering wie möglich zu halten, müssen Brände möglichst früh und zuverlässig erkannt werden. Nur dann steht ein ausreichendes Zeitfenster zur Verfügung, um schnelle und zielgerichtete Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Fehlalarm vermeiden

Durch die extreme Staubbelastung in Recyclinganlagen und die Abgase der in den Hallen vorwiegend fahrenden Dieselfahrzeuge kommt es beim Einsatz einer herkömmlichen Brandmeldetechnik fast zwangsläufig zu Fehlalarmen oder auch Täuschungsalarmen. Hinzu kommen Witterungseinflüsse wie Wind durch häufig offenstehende Hallentore, die eine frühzeitige Branddetektion mit handelsüblichen Meldern erschweren oder gar unmöglich machen. Mangels Alternative wurden früher in sehr staubigen Bereichen oftmals auch Wärmemelder eingesetzt, ungeachtet der Tatsache, dass diese Melder bei einem Entstehungsbrand zahlreiche, wertvolle Zeit abwarten müssen, bevor das Feuer eine für sie detektierbare Größe erreicht hat. Eine frühestmögliche Branderkennung reduziert hingegen das Risiko für anwesende Personen deutlich und liefert einen wertvollen Zeitvorteil, der eine drastische Reduktion des Schadensausmaßes, nicht selten vom Totalverlust zum Bagatellschaden, ermöglicht.

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Zuverlässige Branddetektion ist wichtig

Nur eine zuverlässige und frühestmögliche Branddetektion sorgt für einen größtmöglichen Schutz von Personen und verringert das Risiko von Brand- und Folgeschäden: Weltweit im Einsatz im Bereich der Brandfrühsterkennung sind die Titanus-Ansaugrauchmelder der Wagner Group GmbH. Seit Jahrzehnten sorgt die bewährte Technik für Schadensreduzierung im Ernstfall und bietet die Möglichkeit, effektive Gegenmaßnahmen schnell und gezielt einzuleiten. Das Prinzip von Titanus ist folgendes: Über an der Hallendecke installierte Rohrleitungen entnehmen die Ansaugrauchmelder aktiv und kontinuierlich Proben aus der Umgebungsluft. Mittels des optischen Detektionsverfahrens High Power Light Source erkennt die Technik bereits geringste Mengen an Pyrolysepartikeln. Damit ist Titanus bis 2000-fach sensibler und somit schneller als herkömmliche Punktmelder.

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