Strommarkt

Fehlende Investitionsanreize gefährden Versorgungssicherheit

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Zwar würden die Preise an den Strombörsen durch die stetig steigende Menge an grünem Strom sinken. Doch das treffe Erzeuger von grünem Strom nicht. Die größere Produktion habe eine höhere EEG-Umlage und steigende Stromrechnungen für Unternehmen und Privatkunden zur Folge. Der Anteil von Steuern und Abgaben am Strompreis sei bereits schon 2011 auf 45 % gestiegen.

Energiewende erfordert auch Investitionen in sichere zusätzliche Kapazitäten

„Investments in sichere zusätzliche Kapazitäten müssen in Zukunft an Attraktivität gewinnen, um die Stabilität der Energieversorgung zu gewährleisten“, fordert Schwieters. Im Kern gehe es darum, `grünen`und ´grauen´(fossil erzeugten) Strom zu einer Produkteinheit „gesicherte Stromlieferung“ zu jeder Zeit und bei jeder Wetterlage zusammen zu führen.

So könnten Stromhändler die „Absicherungspflicht“ für ihre Lieferungen übernehmen, indem sie neben grünem Strom auch die notwendigen Reservekapazitäten in einem Portfolio verwalten, wie der Berater erläutert: „Denkbar ist ein Handelsplatz für steuerbare gesicherte Lasten und Speicherkapazitäten. Auf diese Weise kommen die Verantwortlichen jederzeit ihrer Lieferverpflichtung nach und gewährleisten die Versorgungssicherheit. Dann würden auch die Reservekapazitäten mit einem entsprechenden Marktpreis bewertet und Investments gewinnen wieder an Attraktivität .“

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