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IT Innovation Readiness Index 2013 Fertigender Mittelstand für Industrie 4.0 gut aufgestellt

| Redakteur: Jürgen Schreier

Das produzierende Gewerbe in Deutschland hat sehr gute Startbedingungen für die Industrie 4.0-Epoche. Das ist das Kernergebnis des „IT Innovation Readiness Index 2013" (IRI), den das Marktforschungsunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag von Freudenberg IT erstellt hat.

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(Bild: Freudenberg IT)

Die Untersuchung will ein fundiertes Bild zum Status Quo der IT-Durchdringung im industriellen Mittelstand zeichnen. Vorrangiges Anliegen dabei war laut Auftraggeber, die Innovationsbereitschaft der Branche beim Übergang in das Industrie 4.0-Zeitalter zu ermitteln und mittels eines IT-Innovationsindexes zukünftig mess- und vergleichbar zu machen.

Einfluss der Produktion auf strategische IT-Entscheidungen wächst

Der Innovationsindex der Zielgruppe liegt auf einer Skala zwischen 0 und 10 bei 4,91. Dieser Wert ergibt sich aus einer Aggregation technologischer Einzelindizes, die sich hautsächlich auf Industrie 4.0, Mobility und Cloud Computing beziehen.

Der Industrie 4.0-Index beträgt laut Studie 6,28. Positiv floss hierbei ein, dass 70 % der befragten Unternehmen bereits IT-Fernwartung, 60 % IT-basierte Automatisierung und fast zwei Drittel intelligente Anlagen nutzen. Negativ hingegen wirke sich zum Beispiel aus, dass 47 % den Einsatz dezentral vernetzter, selbststeuernder Produktionsprozesse derzeit noch ausschließen.

„Wir gehen in den nächsten Jahren von einem wachsenden Einfluss der Produktion auf strategische IT-Entscheidungen aus und erwarten daher, dass der Industrie 4.0-Index tendenziell weiter steigen wird“, sagt PAC-Analyst Karsten Leclerque.

Cloud Computing stößt bei vielen Unternehmen auf Ablehnung

Der Mobility-Index von 5,65 erklärt sich unter anderem daraus, dass mehr als zwei Drittel aller Fertigungsunternehmen bereits mobile Arbeitsplätze einsetzen und vor allem große Betriebe das Potenzial von Mobile Device Management (MDM) bejahen. Abträglich wirkte hier, dass über die Hälfte der Befragten eine beruflich-private Mischnutzung mobiler Endgeräte im Sinne von „Bring Your Own Device“ nicht für relevant hält.

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