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3D-CAD-Software Fertigung und Konstruktion rücken mit Solidworks 2018 näher zusammen

| Redakteur: Stefanie Michel

Die Version 2018 von Solidworks ist auf dem Markt und verknüpft die Konstruktion noch mehr mit den Fertigungsprozessen. Durch die Integration von Solidworks CAM wird die Durchgängigkeit bis in die Fertigung weiter ausgebaut.

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Solidworks 2018 bietet integrierte und durchgängige Lösungen, die den Konstruktions- und Fertigungsprozess vereinfachen.
Solidworks 2018 bietet integrierte und durchgängige Lösungen, die den Konstruktions- und Fertigungsprozess vereinfachen.
(Bild: Dassault Systèmes)

Solidworks 2018 soll sich durch integrierte, durchgängige Lösungen für den Konstruktions- und Fertigungsprozess auszeichnen. Ziel ist, dass Anwender damit ihre Teile und Produkte schneller auf den Markt bringen können. Angetrieben von der 3D-Experience-Plattform von Dassault Systèmes, unterstützt Solidworks 2018 eine fertigungsorientierte Konstruktionsstrategie. Der einheitliche Produktentwicklungsprozess nutzt Smart Manufacturing – einen vernetzten und lückenlosen Datenfluss, der allen an der Produktentwicklung beteiligten Teams jederzeit und überall zur Verfügung steht. Dabei ist es gleich, wann, wo und in welchem Format die Daten benötigt werden – die Daten müssen nicht von einem System zu einem anderen übertragen werden.

Kollaborative Produktentwicklung

Die Märkte sind heutzutage sehr wettbewerbsintensiv. Kundenbindung erfolgt über herausragende Erlebnisse, die weit über die Anschaffung und Nutzung eines Produkts hinausgehen. Das inspiriert Unternehmen zu Innovationen in allen Bereichen ihrer Geschäftstätigkeit. Doch veraltete Organisationsstrukturen, Prozesse und Tools trennen Konstruktionsaspekte von denen der Fertigung und Produktentwicklung. Daraus können Fehler entstehen, die sich negativ auf Zusammenarbeit, Zeitpläne und Budgets auswirken.

Mit Solidworks 2018 hingegen können die Teams zeitgleich zusammenarbeiten, um Produkte oder Teile schneller und kostengünstiger zu konstruieren, deren Funktionen und Fertigungsfähigkeit zu validieren, Daten und zugehörige Prozesse zu verwalten und die Fertigung zu optimieren, zu automatisieren und zu prüfen. Durch frühzeitiges Einbinden von Ideen in den Konstruktionsprozess sind Änderungen in Konstruktion oder Fertigung laut Hersteller schnell und einfach zu verwalten. Sie fließen automatisch in alle zugehörigen Modelle, Programme, Zeichnungen und Dokumentationen ein.

Integration von CAM-Software

Dabei spielt Solidworks CAM, eine neue Anwendung von Solidworks 2018, eine zentrale Rolle: Es ermöglicht die regelbasierte Bearbeitung in Verbindung mit Know-how-Erfassung, um die Fertigungsprogrammierung weiter automatisieren zu können. Konstrukteure und Fertigungsingenieure gewinnen damit einen tieferen Einblick in ihre Konstruktionen, können fundiertere Entscheidungen treffen und Prototypenteile schneller erstellen. Sogar die Fertigung können sie zur besseren Steuerung von Qualität, Kosten und Lieferung selbst übernehmen. Das macht die Umsetzung neuer „Build-to-Order“-Strategien mit benutzerdefinierten Teilen möglich, die in Sekunden statt in Stunden automatisch entworfen und programmiert werden.

„Der Kern eines erfolgreichen Kundenerlebnisses ist ein gut konstruiertes Produkt, das sich effizient fertigen lässt. Solidworks 2018 liefert nicht nur ein intelligenteres Konzept zur Fertigung von Teilen oder Produkten, sondern unterstützt Unternehmen dabei, Ideen in Innovationen umzusetzen und entsprechende Ökosysteme aufzubauen“, sagt Gian Paolo Bassi, CEO von Solidworks, Dassault Systèmes. „Wie schon in den vergangenen Versionen sind viele der neuen Tools und Erweiterungen von Solidworks 2018 das Ergebnis aus Erkenntnissen und Feedback der Solidworks Community. Dabei steht immer das Ziel im Fokus, unsere Anwender mit der Leistung und Funktionalität auszustatten, die sie benötigen, um großartige Konstruktionen schneller, in besserer Qualität und zu niedrigeren Kosten in die Fertigung zu bringen.“

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