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3D-Kunststoffdruck Filamente für die Additive Fertigung lagern

Redakteur: Simone Käfer

Filamente für die Additive Fertigung müssen richtig gelagert werden. Luftfeuchtigkeit spielt dabei eine Rolle.

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Richtige Lagerbedingungen erhalten die Qulität der Filamente für den 3D-Druck.
Richtige Lagerbedingungen erhalten die Qulität der Filamente für den 3D-Druck.
(Bild: Essentium)

Essentium hat die Drybox vorgestellt. Das ist einen Trockenschrank, in dem Filamente für die Additive Fertigung in einer feuchtigkeitsregulierten Umgebung gelagert werden können. Der US-amerikanische Hersteller von Materialextrusionsmaschinen hat in Zusammenarbeit mit dem Hersteller für intelligente Trockenlagersysteme, ECD, die Drybox exklusiv für die Materialanforderungen von 3D-Druckern entwickelt.

Der Feuchtigkeitsgehalt in thermoplastischen Extrusionswerkstoffen, die bei der Materialextrusion verwendet werden, muss während der Filamentherstellung, der Lagerung und beim Drucken ordnungsgemäß kontrolliert werden, um beste Ergebnisse zu erzielen. Eine unsachgemäße Handhabung zu irgendeinem Zeitpunkt im Produktionszyklus kann zu sichtbare als auch zu unsichtbaren Fehlern im Rohmaterial und im Bauteil führen.

Um Filamente richtig zu lagern, haben Essentium und ECD den Lagerschrank Drybox entwickelt. Dieser basiert auf der Smartdry-Speichermethode von ECD. Sie wurde so modifiziert, dass sie den spezifischen Anforderungen der 3D-Materiallagerung gerecht wird. Drybox ist ein intelligentes und automatisiertes System, das eine Feuchtigkeitserholungszeit von < 5 min hat und relative Feuchtigkeitswerte < 1% (Taupunkt unter – 40 ˚C) halten kann. Das bedeutet, dass im Schrank gelagerte Spulen länger als je zuvor trocken bleiben, was den Anwendern die Flexibilität gibt, Materialien so oft auszutauschen, wie es ihr Arbeitsablauf erfordert.

Die Drybox ist in zwei Größen erhältlich.
Die Drybox ist in zwei Größen erhältlich.
(Bild: Essentium)

Die Essentium Drybox wurde für den 3D-Druck im industriellen Maßstab für alle Materialien entwickelt und ist in zwei Größen erhältlich:

  • DB90 nimmt 24 Spulen à 750 g, 8 Spulen à 2,5 kg oder 6 Spulen à 15 kg auf.
  • DB270 nimmt 72 Spulen à 750 g, 24 Spulen à 2,5 kg oder 18 Spulen à 15 kg auf.

Zu den Merkmalen der Dryboxen gehören:

  • Selbstregulierende Trocknung: Sie ermöglicht es Anwendern, kritische feuchtigkeitsempfindliche Bauteile 10 bis 12 Mal pro Stunde aus dem Trockenlager zu entnehmen, was mehr als doppelt so viel ist wie bei herkömmlichen Trockenschränken.
  • Smartbake: Das Modell DB90 kann um eine optionale, integrierte Ausheizfunktion erweitert werden, mit der viele 3D-Druckmaterialien sicher getrocknet werden können.
  • Benutzerfreundliche Funktionen: Drybox verfügt über einen Touchscreen mit dem die gewünschten Trockenlagerparameter eingestellt, die intelligente LED-Innenzustandsbeleuchtung gesteuert und die Systembedingungen überwacht werden.
  • Bereit für Industry 4.0: integrierter Webserver, Onboard-Datenprotokollierung und Netzwerkkonnektivität.

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