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Wälzlager Findling Wälzlager feiert 100-jähriges Jubiläum

| Redakteur: Stefanie Michel

Findling Wälzlager ist bereits seit 100 Jahren im Wälzlagergeschäft, doch noch immer voller Ideen. Begonnen hat das Unternehmen als Importeur von Wälzlagern aus Japan, heute ist man ein vielseitiges Dienstleistungsunternehmen.

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100 Jahre Findling Wälzlager: Die Innovationskraft des in dritter Generation inhabergeführten Unternehmens ist nach eigenen Angaben so stark wie nie.
100 Jahre Findling Wälzlager: Die Innovationskraft des in dritter Generation inhabergeführten Unternehmens ist nach eigenen Angaben so stark wie nie.
(Bild: Findling)

Basierend auf der Erfahrung und dem Produktwissen aus tausenden Kundenanforderungen bieten die Experten aus Karlsruhe den Kunden ein breites Serviceportfolio, das von der anwendungstechnischen Beratung, der Schadensanalyse und Lebensdauertests bis hin zu herstellerunabhängigen Schulungen reicht. Mit einer eigenen Fertigung für sonderbefettete und modifizierte Wälzlager lassen sich nach eigenen Angaben auch komplexe Kundenanforderungen flexibel und zeitnah umsetzen.

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Sein Know-how bringt Findling auch in Beratungsprojekte mit ein: Qualifizierte Unterstützung erhalten die Kunden unter anderem bei der Auditierung von Wälzlagerlieferanten, deren Qualitäts- und Leistungsprüfung sowie bei logistischen und fachlichen Aspekten der Serienbelieferung. Einen weiteren Servicebaustein hat Klaus Findling aktuell auf der Webseite seines Unternehmens umgesetzt: Dank des Online-Chats beziehungsweise der Support-Ticket-Funktionalität soll der Kunde von einer Erreichbarkeit rund um die Uhr profitieren.

Mit Abeg zum optimalen Wälzlager für die Anwendung

Die Innovationskraft liegt in der Familie – das kann Klaus Findling bestätigen: „Mein Vater Klaus-Peter Findling hat bereits Anfang der 60er-Jahre als wohl erster deutscher Unternehmer Wälzlager aus Japan importiert und damit echte Pionierarbeit geleistet. Er war Treiber der Globalisierung im Wälzlagermarkt und mit seinem Gespür für neue Märkte immer einen Schritt voraus.“ Klaus Findling selbst betrachtet die Einführung der Abeg-Methode im Jahr 2003 als seinen größten Erfolg. Er wollte es seinen Kunden einfacher machen, das technisch wie wirtschaftlich optimale Produkt auf dem globalen Wälzlagermarkt zu finden.

Das ist gelungen: Abeg unterteilt die Wälz- und Gleitlager in unterschiedliche Leistungsklassen und bietet somit eine transparente Entscheidungsgrundlage. Um bestmögliche Qualität garantieren zu können, überwacht Findling seine Lieferwerke und entwickelt diese ständig weiter. Das Ergebnis ist eine Liefermöglichkeit des gesamten Sortimentes in vier verschiedenen Leistungsklassen: von einfacher Basistechnologie bis zu High-End-Lösungen. Über die Auswahl- und Berechnungssoftware Abeg-Quickfinder gelinge eine schnelle und zielsichere Auswahl von Wälz- oder Gleitlagern, die sich auch finanziell lohne: Durch die Vermeidung von technischen Überdimensionierungen seien Einsparungen von bis zu 80 % möglich.

Extreme Lager für extreme Anforderungen

Im Jahr 2010 brachte Findling seine eigene Produktserie „Abeg Extreme“ auf den Markt. Dabei wird bewährte Lagertechnik auf extreme Anforderungen bezüglich Belastung, Drehzahl, Temperatur oder Korrosionsschutz zugeschnitten – ein Konzept, das nach eigenen Angaben einerseits eine außergewöhnliche Lebensdauer der Wälzlager garantiert und andererseits ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei kurzfristiger Verfügbarkeit ermöglicht. Seit der Übernahme der Geschäftsführung durch Klaus Findling im Jahre 2001 hat sich das Volumen an verkauften Wälzlagern vervierfacht.

Für die Zukunft hat der Geschäftsführer konkrete Pläne: „Wir werden mit unseren Kunden die globale Präsenz von Produkten und Dienstleistungen weiter ausbauen. Gerade die letzten Jahre haben gezeigt, dass unsere Kompetenz in der Wälzlagertechnik sehr gefragt ist.“

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