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USF-Allrounder Fixkosten sparen und die Umwelt schonen – Filter ermöglicht beides

| Redakteur: Jürgen Schreier

Kann man mittels moderner und sparsamer Filteranlage nachhaltig produzieren, die Umweltbelastung sogar minimieren? Ja, meinen Volker Dreher, Geschäftsführer der Zahoransky GmbH Formen- und Werkzeugbau, und Titus Lehmann von der Lehmann-UMT GmbH. Beide Firmen sind ansässig im sächsischen Vogtland.

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Produktionsmitarbeiter der Zahoransky GmbH (rechts), und Jens Ruddeck, Vertriebsleiter der Lehmann-UMT GmbH, fachsimpeln über die Möglichkeiten des saugstarken Unterdrucksaugfilters (USF).
Produktionsmitarbeiter der Zahoransky GmbH (rechts), und Jens Ruddeck, Vertriebsleiter der Lehmann-UMT GmbH, fachsimpeln über die Möglichkeiten des saugstarken Unterdrucksaugfilters (USF).
(Bild: Lehmann)

Herr Dreher, Sie setzen seit Dezember die vom Sondermaschinenbauer Lehmann entwickelte Unterdrucksaugfiltertechnologie ein, kurz USF genannt. Weshalb haben Sie sich ausgerechnet für dieses Produkt entschieden?

Dreher: Neben dem wirtschaftlichen Aspekt – wir erwarten enorm günstigere Fixkosten – sind es vor allem umwelttechnische Gründe, die uns zur Anschaffung des USF veranlassten. Die Firma Lehmann hat uns ein maßgeschneidertes Angebot ihrer inzwischen mehrfach erprobten Maschine geliefert. Und ich muss sagen, die flexible Modulbauweise ist wirklich eine tolle Sache.

Lehmann: Es handelt sich um eine Art Baukastensystem. Die Zahoransky GmbH entschied selbst, ob sie nur die Grundausstattung benötigt oder auch von Zusatzoptionen Gebrauch machen möchte. In diesem Fall ist die Maschine recht klein und kompakt, deshalb aber nicht weniger leistungsstark und jederzeit erweiterbar.

Wie stellen sich Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit des USF dar?

Lehmann: Durch den Einsatz rückspülbarer Permanentfilter wird auf teure und umweltschädliche Filterhilfsmittel verzichtet. Die Lebensdauer, die Energieeffizienz, sowie die Standzeit des Kühlschmierstoffes (Emulsion) wird zusätzlich durch einen speziellen Magnetfilter der Firma Lehmann verbessert. Dieses geschieht, in dem feinste Partikel aus dem Medium entnommen werden. Der Clou, es entstehen keine zu entsorgenden Filterhilfsstoffe, was der Umwelt zu Gute kommt. Des Weiteren resultiert daraus eine wesentlich verkürzte Amortisationszeit.

Es entsteht also tatsächlich kein Sondermüll?

Lehmann: Genau. Die Abscheidung kann direkt dem Recyclingprozess zugeführt werden.

Dreher: Das kommt unserem Anspruch, ein umweltfreundliches Unternehmen zu sein, sehr entgegen. Und auch optisch passt der wartungsfreundliche designde USF übrigens perfekt zu unserer neuen Amada-Flachschleifmaschine.

Apropos neu. Sie haben erst kürzlich 2,5 Millionen Euro in eine neue Halle mit Produktionsbereich sowie Büro- und Sozialräumen investiert. Auch hier präsentieren Sie sich als äußerst modern.

Dreher: Das ist richtig, wir wollen als weltoffene Firma wahrgenommen werden. Das erreichen wir zum Beispiel durch eine riesige Fensterfront. Wenn Sie so wollen, sind wir nun ein ‘gläsernes Unternehmen‘, dessen Personal stetig wächst und das auf 1700 zusätzlichen Quadratmetern zudem mehr Sauberkeit und Barrierefreiheit bietet.

Komfort am Arbeitsplatz hört sich gut an...

Dreher: Weil wir um das Wohl unserer Mitarbeiter besorgt sind, haben wir eine Fußbodenheizung einbauen lassen. Wenn die Füße warm sind, friert man auch sonst nicht. Man kann bei einem Neubau heute schon viel berücksichtigen. Auch die niedrige Energieweise von KfW 30 lag uns dabei am Herzen.

Womit wir abermals beim Thema Umweltschutz wären.

Dreher: Sie merken, das ist uns ebenso wichtig wie der Firma Lehmann-UMT, die das Wort „Umwelt“ ja bereits im Namen trägt. Wir beziehen zum Beispiel auch zu 100 Prozent Ökostrom und nutzen einen Teil unserer Abluft mittels Kompressor zum Heizen.

Lehmann: Auch wir heizen auf umweltbewusste Weise, indem eine Hackschnitzelheizung zum Einsatz kommt. Diese wird mit eigens produzierten Holzhackschnitzeln bestückt. Unser Mehrzweckzerkleinerer stellt sie aus Altholz her.

Wo kann man Sie und Ihre Firmen erleben, falls einem der Weg ins Vogtland für einen Erstkontakt eventuell zu weit ist?

Dreher: Wir sind in diesem Jahr auf jeden Fall bei der K-Messe in Düsseldorf anzutreffen und 2014 bei der Fakuma, der Internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen.

Lehmann: Bei uns stehen die Messen Intec, das Wernesgrüner Schleifsymposium und die EMO in Hannover auf dem Programm. Natürlich sind wir auch im Internet unter: www.lehmann-UMT.de und jetzt auch bei facebook vertreten.

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