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Druckmessung Flachdruckvermittler unterliegt nur geringem Temperatureinfluss

| Redakteur: Helmut Klemm

Der Anschluss von Gräten zur Druckmessung erfolgt häufig über einen Druckmittler, um eine Trennung des Prozessmediums vom Druckmessgerät zu erreichen. Dabei wird der auf die Trennmembran

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( Archiv: Vogel Business Media )

Der Anschluss von Gräten zur Druckmessung erfolgt häufig über einen Druckmittler, um eine Trennung des Prozessmediums vom Druckmessgerät zu erreichen. Dabei wird der auf die Trennmembran wirkende Prozessdruck durch eine Füllflüssigkeit auf das Messsystem übertragen.

Da jedes Druckmittlersystem einem Temperatureinfluss unterliegt, waren bisher deutliche Temperaturfehler bei allen Herstellern physikalisch unvermeidlich. Die Größe beträgt etwa 0,8 mbar pro10 K bei einem Standard-Flachdruckmittler der Größe DN 50.

Labom ist es nach eigener Aussage nun gelungen, durch eine besondere Membranbauart diesen Fehler um mindestens 50% zu reduzieren. Ein Flachdruckmittler der Größe DN 50 mit LTC-Membran unterliegt nur noch einem Temperatureinfluss von 0,4 mbar pro 10K. Die neue Membran ist fast doppelt so stark wie bisherige Druckmittler-Membranen. Aus Edelstahl 1.4435 gefertigt, eignet sie sich für die Chemie- und Pharmaindustrie.

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