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Flaches Nullpunktspannmodul sorgt für optimale Raumausnutzung

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der Spanntechnikspezialist Schunk stellt auf der EMO Hannover 2011 mit dem Vero-S NSE mini, das bisher flachste pneumatische Nullpunktspannsystem vor. Die Bauhöhe von 20 mm bringe den Anwender in die Lage, den Platz der Maschine jetzt noch besser auszunutzen, teilt das Unternehmen mit.

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Das bisher flachste, pneumatische Nullpunktspannsystem: Vero-S NSE. Damit kann der Maschinenraum optimal ausgenutzt werden. Bild: Schunk
Das bisher flachste, pneumatische Nullpunktspannsystem: Vero-S NSE. Damit kann der Maschinenraum optimal ausgenutzt werden. Bild: Schunk
( Archiv: Vogel Business Media )

Ein patentiertes Antriebskonzept, mit Eil- und Spannhub, sorge für eine hohe Leistungsdichte. Bei einem Moduldurchmesser von 90 mm und einem Spannbolzenradius von 10 mm, ließen sich Kräfte bis 1500 N erzielen, lauten die Angaben.

Nullpunktspannsystem für besonders kleine und variable Stichmaße

Weil der minimale Abstand zwischen zwei Spannbolzen nur 100 mm beträgt, könne das System besonders kleine und variable Stichmaße zur Werkstück- und Plattenspannung realisieren. Sogar kleine Werkstücke könnten direkt gespannt und von 5 Seiten bearbeitet werden, oft ohne die Hilfe von Sonderwerkzeugen. Die Wiederholgenauigkeit beim Spannen liege laut Daten bei einem Wert von unter 5 µm.

Für eine lange Lebensdauer sei das Vero-S NSE mini gegen Staub und Flüssigkeiten voll abgedichtet und alle Funktionsteile bestünden aus gehärtetem Stahl. Damit sich auch keine Späne in der Grundplatte festsetzen, könne die Platte mit einem Sperrluftanschluss ausgestattet werden. Soll automatisch beladen werden, sei die Abfrage der Spannschieber möglich. Schunk gibt an, die Rüstkosten im Idealfall bis 90% reduzieren zu können.

Schunk auf der EMO Hannover 2011: Halle 3, Stand H07

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