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Voith Flexibilität bei Großstillstand in Karlsruhe

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Voith Industrial Services überzeugte während eines vierwöchigen Raffineriestillstandes bei der MiRO (Mineraloelraffinerie Oberrhein) in Karlsruhe mit planerischer Präzision und personeller Flexibilität. Von März bis April war das Turnaround-Team von Voith im Bereich mechanische Montagen für Wärmetauscher, Behälter, Kolonnen und Reaktoren verantwortlich und war einer der größten mechanischen Partner.

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Luftansicht der MiRO (Mineraloelraffinerie Oberrhein) in Karlsruhe.
Luftansicht der MiRO (Mineraloelraffinerie Oberrhein) in Karlsruhe.
(Bild: MiRO)

Eine planerische Besonderheit war, dass alle Anlagen unterschiedliche Abfahr- und Anfahrtermine hatten. Die Besonderheit dabei: In der Phase, in der eine Anlage herunter beziehungsweise hochgefahren wird, ist es nicht möglich die Anlage zu betreten. Der Arbeits- und Personalumfang musste daher im Vorfeld genau geplant werden.

Nach einer umfangreichen und guten Planungs- und Vorbereitungszeit zusammen mit dem Kunden, war der Stillstand mit 50.000 Stunden und etwa 250 Mitarbeitern (Raffinerieschlosser und Projektmanagement) angesetzt. Unerwartete Mehrarbeiten während der Ausführungsphase erweiterten den Arbeitsumfang im Vergleich zur ursprünglichen Planung. Eine kurzfristige Anpassung beziehungsweise Erhöhung im Personalbereich um 50 Mann auf 300 Mitarbeiter war dadurch nötig. Im Rahmen eines Stillstandes sind zusätzliche Arbeiten, dazu gehören nicht planbare Schäden an Apparaten, durchaus üblich, da sie oftmals erst nach Abstellung vorgefunden werden. Das Handling dieser kurzfristig benötigten, zusätzlichen Ressourcen ist oft schwierig und aufwändig. Diese Situation meisterten die Industriedienstleister und erarbeiteten sich damit die Anerkennung des Kunden.

Nach vier Wochen wurde im April 2015 der Stillstand erfolgreich abgeschlossen – „und dies ohne einen einzigen Zwischenfall“ sagt Projektleiter Uwe Lindner.

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