Bartsch Flexible Roboterportalachse dank sieben Drehpunkten

Autor / Redakteur: Nicola Bauer / Mag. Victoria Sonnenberg

Der Trend geht zu schlüsselfertigen Komplettlösungen, bei denen die Automatisierung gleich zu Beginn eine wichtige Rolle einnimmt. Eine neue, flexible Roboterportalachse mit sieben zur Verfügung stehenden Achsen kommt diesem Trend entgegen.

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Die Roboterportalachse dient zur Beladung von Werkzeugmaschinen und übernimmt alle Logistik- beziehungsweise Handlingaufgaben, die zwischen der Rohteilaufnahme und dem Bearbeitungsprozess entstehen.
Die Roboterportalachse dient zur Beladung von Werkzeugmaschinen und übernimmt alle Logistik- beziehungsweise Handlingaufgaben, die zwischen der Rohteilaufnahme und dem Bearbeitungsprozess entstehen.
(Bild: bartsch)

Vor knapp einem Jahr hat die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH (SW) den Experten für automatisierte Fertigungs- und Montageanlagen, Bartsch GmbH, übernommen und ist somit der Forderung ihrer Kunden nach kompletten Produktionslösungen nachgekommen.

Bereits in der Vergangenheit arbeitete SW in einigen Projekten mit Bartsch zusammen und konnte beste Erfahrungen mit der Lösungskompetenz und dem Know-how des neuen Partners sammeln. Weltweit geht der Trend zu Mehrmaschinenprojekten, Kunden suchen zudem schlüsselfertige Komplettlösungen, bei denen die Automatisierung von Anfang an eine wichtige Rolle spielt.

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Gemäß der Devise „vom Roh- zum Fertigteil“ entwickeln, fertigen und betreuen die beiden Unternehmen nun gemeinsam automatisierte Fertigungsanlagen. Ein Beispiel dafür ist eine neue Roboterportalachse von Bartsch, deren Aufgaben im Gegensatz zu herkömmlichen Mehrachsportalen durch sieben zur Verfügung stehende Achsen flexibel definiert werden können.

Roboterportalachse übernimmt alle Logistik- und Handlingaufgaben

„Die Roboterportalachse dient zur Beladung von Werkzeugmaschinen und übernimmt alle Logistik- beziehungsweise Handlingaufgaben, die zwischen der Rohteilaufnahme und dem Bearbeitungsprozess entstehen“, erklärt Sven Makis, Geschäftsführer Produktion und Organisation bei Bartsch. „Anschließend übergibt der Roboter das bearbeitete Bauteil an die weiteren Prozesse.“ Die Planung nahm drei Monate in Anspruch, die Fertigung noch einmal sechs Wochen. Im Vergleich zu herkömmlichen Mehrachsportalen, die oft sehr groß und nicht besonders flexibel sind, zeichnet sich dieses Produkt durch sieben zur Verfügung stehende flexible Achsen aus, die für Prozessänderungen oder entsprechende Bauteiländerungen beziehungsweise neue Bauteile mit nur geringem Rüstaufwand eingesetzt werden können. „Mit dem Roboter können mehrere, auch gegenüberliegende Maschinen beladen werden, ebenso ist eine stirnseitige Rohteilaufnahme oder Weitergabe des Rohteils an den beiden Stirnseiten möglich“, führt Makis die Vorteile der Neuheit aus. Mit einer maximal benötigten Höhe von 5 m ist die Roboterportalachse auch in sehr niedrigen Fertigungshallen ohne zusätzlichen Aufwand einsetzbar. Dazu kommt, dass der eingesetzte Roboter bereits ein erprobtes Serienkaufteil ist, wodurch stets eine hohe Verfügbarkeit garantiert werden kann.

Beladesysteme können frontal, fahrend oder seitlich angebracht werden

„Besonders ist auch, dass die Be- und Entladung in die Werkstückvorrichtungen der SW-Maschinen durch die mehrachsigen Roboter direkt von oben erfolgt“, so Makis. „Die Maschinen sind ohne Schutzumhausungen frei für Bediener und Wartungspersonal zugänglich.“ „Je nach Bedarf können die Beladesysteme auch frontal, fahrend oder seitlich neben der Maschine angebracht sein“, ergänzt Reiner Fries, Geschäftsführer Vertrieb bei SW.

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