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Cemat 2011

Flurförderzeug-Hersteller bereiten Innovationsparade auf der Cemat vor

| Autor/ Redakteur: Reinhard Irrgang / Bernd Maienschein

Die Flurförderzeugbranche nutzt die Cemat zur Innovationsparade. Dabei umfassen die Exponate sowohl komplett neue Staplerbaureihen als auch zahlreiche Detailinnovationen und Optimierungen in den Bereichen Ergonomie, Fahr- und Betriebssicherheit, Wirtschaftlichkeit und, entsprechend dem Cemat-Motto, reduzierter Energieverbrauch.

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Die neue Elektrostapler-Baureihe von Linde im Traglastbereich von 2 bis 5 t bietet multiple Einsatzmöglichkeiten. Bild: Linde Material Handling
Die neue Elektrostapler-Baureihe von Linde im Traglastbereich von 2 bis 5 t bietet multiple Einsatzmöglichkeiten. Bild: Linde Material Handling
( Archiv: Vogel Business Media )

Zu den zahlreichen Exponaten von Linde zur Cemat 2011 zählt die neue, bereits mit dem iF Product Design Award 2011 ausgezeichnete Elektrostapler-Baureihe im Traglastbereich von 2 bis 5 t. Mit 19 verschiedenen Standardmodellvarianten in kurzer und langer, hoher und flacher Ausführung lässt sich das jeweils passgenaue Fahrzeug für die unterschiedlichsten Einsatzbedingungen finden.

Stapler verbrauchen weniger Energie

Wie Linde meldet, „zielt über ein Dutzend technische Innovationen auf einen sparsamen Energieverbrauch, hohe Produktivität, Fahrsicherheit und Komfort ab“. In der Traglastklasse von 2 bis 3,5 t wird der neue Elektrostapler ab der Cemat 2011 verfügbar sein, in den höheren Traglastklassen von 3,5 bis 5 t ab Herbst 2011.

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Nach dem Motto „Die Kunden bezahlen nur das, was sie wirklich brauchen“ bietet Linde zahlreiche unterschiedliche Varianten an. So sind alle acht verschiedenen Tragfähigkeiten von 2 bis 5 t sowohl in hoher Ausführung mit einem Lastschwerpunkt von 600 mm für eine bessere Sicht über die Last als auch in flacher Ausführung mit einem Lastschwerpunkt von 500 mm für niedrige Durchfahrthöhen, Containereinsätze oder Kommissionierarbeiten mit häufigem Ein- und Aussteigen verfügbar, wobei der Kunde innerhalb der hohen oder flachen Ausführung nochmals zwischen langer und kompakter Bauweise wählen kann.

Neue Linde-Stapler mit Zweimotoren-Frontantrieb

Die Stapler sind mit Zweimotoren-Frontantrieb ausgestattet, beide Drehstrommotoren treiben das bis zu 20 km/h schnelle Fahrzeug mit jeweils 9 kW oder 11,9 kW an. Die aktive Lenkunterstützung in Kombination mit der hoch angelenkten Kombilenkachse verschafft dem Vierradstapler, der durch hohe Wendigkeit, Drehfreudigkeit, hohe Kippstabilität in Kurven und sparsamen Energieverbrauch charakterisiert ist, den Wenderadius und die Manövrierfähigkeit eines Dreiradstaplers.

Erstmals werden bei einem Stapler durch Federschwingungen in der Antriebsachsaufhängung Stöße in gleicher Art abgefedert, wie man es etwa von Motorrädern oder voll gefederten Fahrrädern kennt.

Erste serienmäßige Traktionskontrolle für Stapler

Zu den zahlreichen weiteren Features der neuen Stapler zählen die schlanken Hubmastprofile, der Zentralsteuerhebel zur Ansteuerung der Hubmastfunktionen und die weiterentwickelte Armlehne, in der die Linde-Load-Control integriert ist: Sie kann nun über eine Einpunktverstellung am vorderen Ende gleichzeitig horizontal und vertikal justiert werden.

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