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Forschung & Entwicklung

Förderung für TU Kaiserslautern

| Redakteur: Beate Christmann

1 Mio. Euro erhält die TU Kaiserslautern für den Aufbau eines interdisziplinären Zentrums für physikalische Modellierung. Die Förderung der Carl-Zeiss-Stiftung ist über vier Jahre angelegt.

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Prof. Dr. Jan Aurich, Sprecher des neuen Centrum-for-Physical-Modelling-and-Simulation-Vorstands, freut sich, dass die Förderung der Carl-Zeiss-Stiftung die Fortführung bereits laufender Projekte ermöglicht.
Prof. Dr. Jan Aurich, Sprecher des neuen Centrum-for-Physical-Modelling-and-Simulation-Vorstands, freut sich, dass die Förderung der Carl-Zeiss-Stiftung die Fortführung bereits laufender Projekte ermöglicht.
(Bild: TU Kaiserslautern)

Seit mehr als 125 Jahren fördert die Carl-Zeiss-Stiftung Wissenschaft und Forschung in den Bereichen Natur- und Ingenieurswissenschaften. Im Rahmen des Förderprogramms zur Stärkung der Forschungsstruktur hat sie sich in diesem Jahr zur Unterstützung der TU Kaiserslautern mit 1 Mio. Euro entschieden. Das Geld soll in den Aufbau eines interdisziplinären Zentrums mit dem Titel „Centrum for Physical Modelling and Simulation“ (CePMS) fließen und dort für vier Jahre die Personalkosten von neu geschaffenen Koordinationsstellen decken. Ziele des neuen Zentrums sind, über die beteiligten Fachbereiche hinweg die Ressourcen zur Beantragung neuer Forschungsprojekte zu stellen sowie die Kooperationen mit den Instituten der Science Alliance Kaiserslautern weiter auszubauen.

Interdisziplinäre Forschungsausrichtung wird honoriert

Im Themenfeld Physikalische Modellierung und Simulation ist im Laufe der vergangenen Jahre an der TU Kaiserslautern ein interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt entstanden, an dem die Fachbereiche Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Informatik und Physik beteiligt sind. Die exzellente Forschung am Standort konnte bereits zwei Sonderforschungsbereiche sowie ein nationales und ein internationales Graduiertenkolleg nach Kaiserslautern holen.

„Die zusätzliche Förderung durch die Carl-Zeiss-Stiftung eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten, unsere Strukturen für eine nachhaltige und langfristige Projektplanung zu stärken: Mit den neuen Stellen können wir die Voraussetzungen schaffen, auch zukünftig auslaufende Projekte inhaltlich weiter zu führen und kontinuierlich auszubauen.“, erklärt Prof. Dr. Jan Aurich, Sprecher des neuen CePMS-Vorstands.

Carl-Zeiss-Stiftung

Die Carl-Zeiss-Stiftung unterstützt mit ihrem Programm zur Stärkung von Forschungsstrukturen an Universitäten in jedem Jahr Anträge von Universitäten in den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen. In diesem Jahr konnte sich die TU Kaiserslautern mit ihrem Antrag gegen die Wettbewerber von anderen Universitäten durchsetzen.

Auch interessierte Studierende profitieren von der neuen Infrastruktur. Durch die gezielte Unterstützung bestehender und neu berufener Professuren in den beteiligten Fachbereichen erhalten sie früh Einblick in ein exzellentes Forschungsgebiet und können sich als studentische Hilfskräfte aktiv daran beteiligen.

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