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Leonhardt auf der Moulding-Expo 2017 Formenbau-Know-how für brillante Lichtblicke in Kunststoff

| Redakteur: Peter Königsreuther

Spezialformen verbessern optische Kunststoffteile, wenn man sein Werkzeug- und Formenbau-Metier beherrscht. Der Moulding-Expo-Aussteller Leonhardt e. K. beweist seine Expertise in Halle 6 am Stand B40 anhand eines Kfz-Lichtleiters.

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Kfz-Silikonlichtleiter, der mithilfe einer Spezialform spritzgegossen wird, die 90 feine sowie aufs Hundertstel präzise platzierte Kontaktstifte enthält. Laut Hersteller hat auch die Oberflächenqualität ein sehr hohes Niveau erreicht.
Kfz-Silikonlichtleiter, der mithilfe einer Spezialform spritzgegossen wird, die 90 feine sowie aufs Hundertstel präzise platzierte Kontaktstifte enthält. Laut Hersteller hat auch die Oberflächenqualität ein sehr hohes Niveau erreicht.
(Bild: Leonhardt/Jennewein-Photography)

Autofahrer kennen die Situation nur zu gut, wie der Aussteller Leonhardt anmerkt: Bei Dunkelheit begegnet einem auf kurvenreicher, womöglich regennasser Landstraße ein Fahrzeug. Und ob man von dessen Scheinwerfern geblendet wird oder nicht, entscheidet sich laut Leonhardt bereits vor der Herstellung transparenter Scheinwerferkomponenten aus Kunststoff, wie beispielsweise bei der Anfertigung der Kavität für die Matrix-LED-Leuchte. Präzision und höchste Oberflächengüte seien dabei die ausschlaggebenden Faktoren, und genau die Aspekte, für die das Werkzeug- und Formenbauunternehmen Leonhardt die richtige Expertise ins Feld führe.

Präzision aufs Hundertstel

Die Form für den Kfz-Silikonlichtleiter (Bild), die Leonhardt hergestellt hat, trägt 90 feine Kontaktstifte, deren Ausrichtung und Abmaße auf ein Hunderstel genau berechnet sind, heißt es. Diese Genauigkeit sei für das Unternehmen der alltägliche Anspruch, bei dem Toleranzen von 1 x 2 µm erreicht würden. Die Basis dafür sind nicht nur die leistungsfähigen Werkzeugmaschinen, die man nutzt sondern vor allem der umfangreiche Erfahrungsschatz und das handwerkliche Geschick der Mitarbeiter, so Leonhardt. Oft würden auch Bearbeitungswerkzeuge und Elektroden im eigenen Haus gefertigt, damit die geforderte Qualität garantiert und reproduzierbar werde.

Polieren verbessert Leuchtwerte

Die Form für die Matrix-LED-Leuchte beinhalte über die Präzision hinaus eine weitere Herausforderung. Nämlich das Polieren der Oberflächen auf bisher nie geforderte Werte, damit die Leuchtwerte exakt gesteuert werden könnten und keine störenden Reflexionen aufträten. Diese Aufgabe hat Leonhart nach eigener Aussage in eine neue Dimension des manuellen Polierens geführt. Die Oberflächenrauigkeit wurde so auf einen Wert von Ra = 0,05 µm gebracht, und das gleichmäßig bis in den letzten Winkel der feinen Kontaktstifte.

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