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Arburg

Formnext-Besucherrekord sorgt bei Freeformer-Experten für gute Stimmung

| Redakteur: Peter Königsreuther

An vier interaktiven Stationen konnten die Besucher des Arburg-Messestands auf der Formnext 2017 verschiedene Funktionsbauteile selbst ausprobieren – dazu zählten erstmals auch solche aus Standard-PP, wie Arburg sagt.
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An vier interaktiven Stationen konnten die Besucher des Arburg-Messestands auf der Formnext 2017 verschiedene Funktionsbauteile selbst ausprobieren – dazu zählten erstmals auch solche aus Standard-PP, wie Arburg sagt. (Bild: Arburg)

Für viele Aussteller hat sich der Auftritt auf der Formnext 2017 gelohnt. Mit über 21.000 Besuchern verbucht der Veranstalter Mesago einen Zuwachs von 60 % im Vergleich zum Vorjahr, heißt es. Das sorgt auch bei Arburg für lächelnde Gesichter.

„Auf unserem Messestand ging es zeitweise zu wie in einem Bienenstock. Unser Standpersonal, das wir im Vergleich zum Vorjahr deutlich aufgestockt hatten, war durchgehend ausgelastet und führte quantitativ wie qualitativ sehr hochwertige Gespräche“, ist Eberhard Lutz, Bereichsleiter Vertrieb Freeformer bei Arburg, mit der Resonanz des Fachpublikums äußerst zufrieden. Auf der Formnext habe man ein ganz anderes Publikum als auf den Spritzgießmessen genießen können. Zusätzlich hat die Internationalität noch einmal deutlich zugelegt, so Lutz. Sehr viele Besucher aus den deutschen Nachbarländern sowie aus Osteuropa und Asien waren mit von der Partie, heißt es – Für Arburg allesamt wichtige Märkte.

Freeformer verarbeitet teilkristallines Standard-PP

Das offene System macht die Anwender unabhängig: Freeformer-Kunden könnten etwa ihr eigenes Originalmaterial qualifizieren und die frei programmierbaren Prozessparameter gezielt auf ihre jeweilige Anwendung optimieren, sagt Arburg. Als Neuheit wurde die additive Verarbeitung des Standard-PP Braskem CP 393 sowie des speziell dafür entwickelten Stützmaterials Armat 12 zu funktionsfähigen Kabelklemmen präsentiert, wie Lutz erklärt. Die filigranen und dennoch belastbaren Strukturen sollen dabei auch über den spritzgießtypischen Klick-Effekt verfügen. Damit hat Arburg sein Materialspektrum für die industrielle additive Fertigung um einen wichtigen teilkristallinen Werkstoff erweitert. Zur Materialpalette zählen auch weiterhin amorphe Standardgranulaten wie ABS, PA und PC sowie elastisches TPE, der Hochtemperaturkunststoff PEI, medizinisches PLA und für die Luftfahrt zugelassenes PC.

Neues Standkonzept trifft Geschmack der Fachbesucher

„Das Herz der additiven Fertigung schlug auf der Formnext. Das Event war für uns ein großer Erfolg und ist auf dem besten Weg, sich als Weltleitmesse zu etablieren“, prognostiziert Dr. Christoph Schumacher, Leiter Marketing und Unternehmenskommunikation bei Arburg. Dass der Freeformer und das Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF) so viele Neukunden und Interessenten ansprach, lag nach seiner Einschätzung auch am neuen Standkonzept so Schumacher: „Auf unserer 150 m² großen Ausstellungsfläche hatten wir neben zwei Freeformerexponaten und acht Monitoren mit Informationen zum AKF-Verfahren erstmals vier interaktive Stationen aufgebaut, an denen man zwölf ‚Erlebnisbauteile‘ in die Hand nehmen und sich von deren Funktionalität und Qualität selbst überzeugen konnte.“ Außerdem seien in zwei großen beleuchteten Regalwänden rund 40 weitere, aus qualifizierten Standardgranulaten additiv gefertigte, Funktionsbauteile zu sehen gewesen. Das hat zahlreiche Besucher dazu veranlasst, mit den Arburg-Experten tiefer ins Gespräch einzusteigen.

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