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Netzwerk Smartpro

Forschung für die Nachhaltigkeit zeigt Ergebnisse

| Redakteur: Stéphane Itasse

Das Forschungsnetzwerk Smartpro zeigt seine Arbeiten zum schonenden Umgang mit Ressourcen und zur klimaverträgliche Energienutzung vom 1. bis 5. April 2019 auf der Hannover Messe.

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Das Netzwerk Smartpro zeigt auf der Hannover Messe 2019, was Forschung für eine nachhaltige Zukunft leisten kann.
Das Netzwerk Smartpro zeigt auf der Hannover Messe 2019, was Forschung für eine nachhaltige Zukunft leisten kann.
(Bild: Hochschule Aalen)

Ziel ist es, die Ergebnisse in ressourcen- und energieeffiziente Produkte umzusetzen. Bei der Forschung von Industrie und Wissenschaft bleibt auch der wirtschaftliche Nutzen im Blick. Zentrale Anwendungsbereiche sind:

  • Elektrische Energiewandler für energieeffiziente Motoren, Windkraft und Fabrikautomation,
  • Batterietechnik für E-Mobilität und tragbare Elektronik,
  • smarte Verbundwerkstoffe für Verkehr, Energieerzeugung und Industrieautomation sowie
  • Fertigungstechnik für Industrie 4.0-Anwendungen.

Forschung für die Region

Die Projekte beschäftigen sich beispielsweise mit Magnet- und Batteriematerialien, mit hybriden Leichtbaumaterialien und Werkzeugen der Qualitätsbewertung. Im Fokus stehen temperaturbelastete Dauermagnete, durch additive Fertigungsverfahren hergestellte miniaturisierte Sensoren zur automatisierten Bauteilvermessung und Produktionstechnik für Elektroden mit verbesserter Lebensdauer von Li-Ionen-Batterien. Insbesondere hier besteht aus der Perspektive regionaler Unternehmen aus den Branchen Automotive, Maschinen- und Werkzeugbau, Photonik sowie Produktionstechnik ein hoher Forschungsbedarf. In das Smartpro-Netzwerk eingebunden sind mehr als 30 Unternehmen, darunter 15 kleine und mittlere Unternehmen, sowie weitere Forschungs- und Transferpartner.

Auf der Messe zeigt Smartpro anhand von Exponaten Ergebnisse aus der Forschung. Unter den Ausstellungsstücken sind Elektromotoren, Magnetantriebe und Impellerantriebe zu finden. Für Leichtbauanwendungen werden multifunktionale Funktionswerkstoffe gezeigt, darunter hybride Leichtbaumaterialien wie druckumgegossenes CFK.

Fokus bei der Hannover Messe 2019 auf additive Fertigung

Ein weiterer Schwerpunkt ist die additive Fertigung. Sie erlaubt es, zusätzliche Funktionen in Bauteile zu integrieren. Ein Beispiel für den Metall-3D-Druck sind Zahnräder mit integrierten Kühlkanälen. Am Stand bietet ein Virtual-Reality-System einen Blick in den CT-Scan eines Zahnrads mit innenliegenden Fluidkanälen. Im Bereich Metall-3D-Druck sind außerdem optimierte Hartmetallpulver als Ausgangsmaterial sowie mit speziellen Laserverfahren nachbehandelte Werkzeuge zu sehen. Für das Gebiet 3D-Druck aus optischen Materialien werden prototypische 3D-Volumendisplays und 3D-Messsensoren präsentiert.

Hochschule Aalen auf der Hannover Messe 2019: Halle 2 Stand A 18 (Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg International)

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