Forschung Forschung trifft Anwendung

Die wichtigsten Entwicklungen und Forschungsarbeiten des vergangenen Jahres werden auf der Hannover-Messe in Halle 2 der Research & Technology zu sehen sein – vom Nanoteil bis hin zum Presswerk 4.0. Darüber hinaus werden auf zahlreichen Foren und Sonderausstellungen, verteilt auf verschiedene Messehallen, zahlreiche Neuheiten präsentiert.

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Das Plus von 8,2 Prozent bei den Exporten sei der höchste Halbjahres-Zuwachs seit 2011, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann.
Das Plus von 8,2 Prozent bei den Exporten sei der höchste Halbjahres-Zuwachs seit 2011, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann.
(Bild: ZVEI)

Forschung und Entwicklung sind die tragenden Säulen der Wirtschaft. Von den kleinsten Teilchen der Nanotechnologie bis zu riesigen bionischen Robotern, die die Natur zum Vorbild nehmen – diese Bandbreite ist nur möglich, weil sich unterschiedliche Disziplinen zusammenschließen. So ergeben sich neue Chancen und Möglichkeiten für alle Branchen.

Bei der Messe Research & Technology kommen Vertreter aus allen Bereichen der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammen. Wer diese einmalige Kombination nutzen und die Entwicklungen als Grundstein für seinen eigenen Erfolg verwenden möchte, der muss Ende des Monats nach Hannover kommen. Dort können Sie erfahren, wie Sie die Herausforderungen der Energiewende bewältigen, von Hightechoberflächen profitieren oder Transportroboter einsetzen können.

Sonderausstellungen und Foren auf der Hannover-Messe

In zahlreichen Sonderausstellungen und Foren können Sie zudem Ihr Wissen weiter vertiefen:

  • Adaptronik: Wo herkömmliche mechatronische Ansätze an ihre Grenzen stoßen, eröffnet die Querschnittstechnologie weitere Möglichkeiten. Entdecken Sie diese neuen Chancen auf dem Themenstand Adaptronik, von neuen Anwendungsfeldern bis zu branchenspezifischen Lösungen – verschiedenste Dienstleister aus Forschung und Entwicklung freuen sich auf Sie.
  • Bionik: Treten Sie ein ins geniale Ingenieurbüro der Natur: Die Bionik, eine Begriffskombination aus Biologie und Technik, lässt sich von der Natur zu innovativer Technologie inspirieren. Sehen Sie selbst, ob es sich lohnt, lebendige Eindrücke von funktionalen Oberflächen über optische Technologien bis hin zur Mikrosystemtechnik zu sammeln.
  • Energy Research: Als eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit arbeiten verschiedenste Disziplinen von der Wirtschaft bis zur Wissenschaft und Politik an der Energiewende. Auf dieser Sonderschau zeigen herausragende Wissenschaftler von Forschungsorganisationen, Universitäten sowie Hochschulen und innovative Unternehmen, wie sie ihren Teil dazu beitragen und wie groß das Potenzial in den verschiedenen Bereichen der Energieforschung ist. Es bietet sich damit eine gute Chance, den neuesten Erkenntnisstand zu diesem Thema zu gewinnen.
  • Organische Elektronik: Sowohl in ökonomischer als auch in ökologischer Hinsicht ist der Einsatz organischer an Stelle von anorganischen Materialien äußerst vielversprechend, auch hinsichtlich der Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. So wird dem Zukunftsmarkt mit dieser Plattform eine große Bühne verschafft, auf der Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulinstitute marktreife Produkte und anwendungsorientierte Lösungsansätze präsentieren.
  • WON – World of Nano: Machen Sie sich auf eine Reise durch die Welt der Nanotechnologie: Auf dem Themenstand erwarten Sie die neuesten technologischen Entwicklungen, Verfahren und Visionen aus diesem faszinierenden Themengebiet, verspricht der Veranstalter. Im Mittelpunkt der Präsentation werden dabei Networking und Technologietransfer stehen, aber auch die Projektinitiierung und das Projektmanagement im Bereich der Nanotechnologie sollen nicht zu kurz kommen.
  • Young Tech Enterprises: Alle Unternehmen sollen sich durch schnelles Handeln auszeichnen, fokussiert auf das neue Produkt, eingeschworen auf eine gemeinsame Vision, und dabei immer die Kosten im Blick behalten– aber wie? Diese Frage beantworten immer häufiger Start-ups, die mit individuellen Produkten bei ihren Kunden punkten.
  • Forschung in Norddeutschland: Die Elite der anwendungsorientierten Forschung, sämtliche Schlüsseltechnologien und die wichtigsten Abnehmerindustrien an einem Ort – das gibt es laut Deutsche Messe nur in Hannover. Zahlreiche Schnittpunkte zu den parallel stattfindenden internationalen Leitmessen machen die multidisziplinär angelegte Research & Technology zur meistbesuchten Forschungsschau der Welt. Im Jahr 2015 zählte sie laut Veranstalter mehr als 48.000 Besucher.
  • Tech transfer – Gateway2Innovation: Dies ist fast schon ein Pflichttermin für globales Networking und Technologietransfer. Bei dieser übergeordneten Informations- und Kontaktplattform treffen Ideengeber direkt auf Ideensucher: Mit Forumsprogramm, Match­making-Plattform und Start-up-­Präsentationen.
  • Night of Innovations: Sie ist die Nacht der Nächte für alle Aussteller und Besucher – mit inspirierenden Shows und Präsentationen sowie Spitzenvertretern aus Forschung, Wirtschaft und Politik. Sie findet traditionell am Messe-Montagabend ab 17 Uhr statt.
  • Highlights aus Forschung und Innovation: Auf dem Science Square werden mit zahlreichen Exponaten aktuelle Innovationen, neueste Ergebnisse, Produkte und Dienstleistungen aus sieben Bundesländern präsentiert.

Die Aussteller der Gemeinschaftsstände der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz, des Innovationsmarktes Berlin-Brandenburg und Forschung für die Zukunft (vertreten durch die Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen) zeigen in einem gemeinsamen Programm Highlights aus Forschung und Technologie. Science Square wird getragen durch den Messearbeitskreis Wissenschaft und gefördert von der Deutschen Messe AG. MM

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