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Automobilforschung

Forschen für das Automobil der Zukunft: Projekt Arena 2036

| Redakteur: Robert Horn

Der Forschungscampus Arena 2036 geht auf den Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ zurück, in dem der Antrag der Universität Stuttgart und der Arena-2036-Partner als modellhaft ausgewählt wurde.
Der Forschungscampus Arena 2036 geht auf den Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ zurück, in dem der Antrag der Universität Stuttgart und der Arena-2036-Partner als modellhaft ausgewählt wurde. (Bild: Universität Stuttgart)

2036 ist das 150-jährige Jubiläum des Automobils. Bis dahin will die Universität Stuttgart mit dem Leuchtturmprojekt Arena 2036 neuartige, ressourceneffiziente und wettbewerbsfähige Produktionsmodelle und -systeme für das Automobil der Zukunft realisieren.

An der festlichen Grundsteinlegung für den Forschungsneubau Arena 2036 der Universität Stuttgart für das Automobil der Zukunft nahmen am 8. Oktober 2015 über 200 hochrangige Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik auf dem Universitätscampus Vaihingen teil.

Dr. Nils Schmid MdL, Stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, und Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg bezeichneten in ihren Festansprachen zur Grundsteinlegung die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft als„Leuchtturmprojekt für das Land“ und „hervorragendes Modell für effektiven Technologietransfer“.

Das Jahr 2036 wird zur Zielmarke

In dem Forschungsgebäude entstehen bis zu 160 Arbeitsplätze für höchstqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit wandlungsfähiger Produktion und funktionsintegriertem Faserverbund-Leichtbau in der Serienfertigung von Fahrzeugen beschäftigen. Unter einem Dach werden künftig Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit finanzieller und politischer Unterstützung durch den Bund und das Land Baden-Württemberg zusammenarbeiten.

Ziel ist es, bis zum Jahr 2036 – dem 150-jährigen Jubiläum des Automobils – neuartige, ressourceneffiziente und wettbewerbsfähige Produktionsmodelle und -systeme zu realisieren. Das Investitionsvolumen für die Forschungsfabrik beträgt circa 27 Mio. Euro und wird von der Universität Stuttgart und dem Land Baden-Württemberg getragen.

Die Direktorin des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Frau Annette Ipach-Öhmann, begrüßte die Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft und erklärte die Grundsteinlegung zum offiziellen Beginn der Bauarbeiten für die „Fabrik der Zukunft“. Weiter sagte sie: „Das neue Hallengebäude mit Werkstatt, Labor-und Büroflächen mit rund 6500 Quadratmetern Nutzfläche ermöglicht die direkte Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft unter einem Dach und unterstreicht mit seinem innovativen baulich-technischen Konzept die Leuchtturmfunktion des Forschungsprojekts. Auf dem Forschungscampus Arena 2036 sollen durch Grundlagen- und Anwendungsforschung die Zukunft des Automobils gestaltet und die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Branche in Baden-Württemberg gesichert werden.“

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