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Fräser Fräser für die Mikrobearbeitung bleiben cool wenn's heiß wird

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Universell sollen sie sein und dennoch Leistungen wie Spezialisten erbringen: Wirtschaftliche Werkzeuge in Durchmessern von 0,4 bis 3 mm werden in den unterschiedlichsten Branchen benötigt, entsprechend variabel muss ihr Einsatzbereich sein. Für den Spagat zwischen Uhrenmanufaktur und Großserienproduktion, Titan und Buntmetall, entwickelte Zecha zwei neue Serien.

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Die Zweischneider der Serie 474 und die Serie-475-Dreischneider von Zecha mit kleinsten Eckenradien von 0,02 bis 0,03 mm sind in neun beziehungsweise sieben praxiskonformen Durchmesserabstufungen von 0,4 bis 3,0 mm erhältlich.
Die Zweischneider der Serie 474 und die Serie-475-Dreischneider von Zecha mit kleinsten Eckenradien von 0,02 bis 0,03 mm sind in neun beziehungsweise sieben praxiskonformen Durchmesserabstufungen von 0,4 bis 3,0 mm erhältlich.
(Bild: Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation)

Die Mikroproduktion hat längst ihren festen Platz in der Fertigungswelt. Entsprechend groß ist die Werkstoffvielfalt, die Werkzeuge in kleinsten Durchmessern bearbeiten müssen. „Obendrein sind die Produktionsbedingungen bei unseren Kunden alles andere als homogen: Wir beliefern hochspezialisierte Uhrenmanufakturen ebenso wie internationale Industrieunternehmen, bei denen Großserien auf Fräs-/Drehzentren oder gar Rundtaktmaschinen gefahren werden.

Um diesen Spagat so schmerzfrei wie möglich zu machen, haben wir die beiden neuen Mikrofräser-Serien 474 und 475 entwickelt. Sie sind vielfältig einsetzbar und bieten gleichzeitig das Leistungsniveau absoluter Spezialisten“, betont Martin Ruck vom Entwicklerteam bei der Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH aus Königsbach-Stein.

Verstärkte Schneidkanten und optimierte Spanabfuhr erhöhen Standzeiten der Fräser

Die Zweischneider der Serie 474 und die Serie-475-Dreischneider mit kleinsten Eckenradien von 0,02 bis 0,03 mm sind in neun beziehungsweise sieben praxiskonformen Durchmesserabstufungen von 0,4 bis 3,0 mm erhältlich. Gemeinsam haben sie die enorme Durchsetzungskraft gegenüber Stählen aber auch bei Buntmetallen und Titan. „Damit die Fräser selbst in einem ‚heißen‘ Umfeld trotzdem ‚cool‘ ihre Leistung entfalten können, haben wir die Geometrien hinsichtlich verstärkter Schneidkanten sowie optimierter Spanabfuhr verfeinert. So kommt die Hitze des Zerspanvorgangs schneller aus der kritischen Zone – was die Werkzeuge mit extrem hohen Standzeiten gegenüber herkömmlichen Produkten danken!“, erläutert Martin Ruck.

Buntmetalle beanspruchen andere Zerspanparameter als beispielsweise Stähle oder Titan, weshalb der Anwender sehr sorgsam bei der Maschinenprogrammierung sein muss. Starke Schneidkanten nehmen einiges an Brisanz aus dem Zerspanvorgang – wie bei den neuen Werkzeugserien, deren Eckkante einen definiert geschliffenen Eckenradius von 0,02 bis 0,03 mm hat. „Man erreicht einen weichen Schnitt und damit ein gutes, gleichmäßiges Fräsbild“, so Martin Ruck.

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