Elektromobilität Fraunhofer-IFAM eröffnet Lernlabor für E-Mobility

Redakteur: Jürgen Schreier

Am 24. Juni 2015 eröffnete das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und AngewandteMaterialforschung IFAM in Bremen sein neues Lernlabor. Die Fraunhofer Academy hat das Labor finanziert, um dort gemeinsam mit dem Fraunhofer-IFAM praxisnahe Weiterbildungen im Bereich Elektromobilität anbieten zu können.

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Im Lernlabor des Fraunhofer-IFAM stehen ein für Schulungszwecke präpariertes Elektroauto sowie das erforderliche Spezialwerkzeug zur Verfügung.
Im Lernlabor des Fraunhofer-IFAM stehen ein für Schulungszwecke präpariertes Elektroauto sowie das erforderliche Spezialwerkzeug zur Verfügung.
(Bild: Fraunhofer IFAM)

Vor Ort stehen ein für Schulungszwecke präpariertes Elektroauto sowie Spezialwerkzeug zur Verfügung. So können Arbeiten wie etwa das Spannungsfreischalten an Eigensicheren Fahrzeugen, das von der Berufsgenossenschaft vorgeschrieben wird, praxisnah vermittelt und von den Teilnehmenden selbst durchgeführt werden.

Anhand verschiedener Modelle lernen die Schulungsteilnehmenden die Grundlagen der Elektrotechnik – wie etwa Lade- und Entladevorgänge an Batterien – ohne sich einer elektrischen Gefährdung auszusetzen. Seit 2012 bietet die Fraunhofer Academy in Kooperation mit dem Fraunhofer-IFAM das berufsbegleitende Seminar „Fachkraft für Elektromobilität“ an. Mit dem neuen Labor in Bremen soll nun die praxisnahe Vermittlung der Lerninhalte gestärkt werden. Zudem wird das Weiterbildungsangebot im Bereich Elektromobilität weiter ausgebaut.

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Kfz-Werkstatt als Lernlabor

Für den praktischen Unterricht bietet das Lernlabor mit dem norwegischen Elektroauto „Think City“ ein präpariertes Schulungsfahrzeug. „Vor Ort können unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer das so genannte Spannungsfreischalten an Eigensicheren Fahrzeugen selbst durchführen“, freut sich Stefan Sündermann, Projektleiter Technische Qualifizierung und Beratung vom Fraunhofer-IFAM. „Dabei wird ein stromführendes System so abgeschaltet, dass die daran arbeitenden Personen wie etwa Kfz-Mechatroniker keiner Gefährdung ausgesetzt sind. Diesen speziellen Lerninhalt muss jeder, der in Deutschland an Elektrofahrzeugen arbeitet einmal praktisch durchgeführt haben“, so Sündermann weiter.

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