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Personalie Fraunhofer IPA bekommt einen zweiten Institutsleiter

| Redakteur: Melanie Krauß

Ab dem 1. Juli 2018 ergänzt der Aachener Produktionsforscher Fritz Klocke die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung.

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„Ich freue mich wirklich sehr, dass ich nun nach meiner Emeritierung noch eine Weile meine Erfahrung, Ideen und Kompetenz in den Forschungsfeldern des IPA einbringen kann“, so der neue IPA-Leiter Fritz Klocke.
„Ich freue mich wirklich sehr, dass ich nun nach meiner Emeritierung noch eine Weile meine Erfahrung, Ideen und Kompetenz in den Forschungsfeldern des IPA einbringen kann“, so der neue IPA-Leiter Fritz Klocke.
(Bild: Fraunhofer IPA)

Fritz Klocke wurde zum zweiten Institutsleiter des Frauenhofer IPA ernannt. In den Jahren 1984 bis 1994 arbeitete er in der Industrie und 1995 erfolgte seine Berufung zum Universitätsprofessor an die RWTH Aachen. Klocke leitete den Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren und war Mitglied des Direktoriums am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen.

Bis Ende 2017 leitete er darüber hinaus das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen. Von 2001 bis 2002 war Klocke Dekan der Fakultät für Maschinenwesen und von 2007 bis 2008 Präsident der Internationalen Akademie für Produktionstechnik (CIRP).

„Mittlerweile haben wir eine Größe und Bedeutung erreicht, bei der ich als Institutsleiter die Verantwortung und Aufsichtspflicht trotz einer kürzlich eingeführten Bereichsstruktur kaum noch wahrnehmen kann. Es war deshalb schon lange unser Plan, die Institutsleitung personell zu verstärken. Nun erhalte ich mit dem Kollegen Klocke kurzfristig qualifizierte Unterstützung, denn er hat in Aachen gerade seine Nachfolge im Fraunhofer IPT sowie an seinem Universitätslehrstuhl gut geregelt“, so Professor Thomas Bauernhansl, der bisher das Fraunhofer IPA alleine gemanagt hat. „Professor Klocke ist in der Fraunhofer-Gesellschaft sehr anerkannt und hat als Leiter des Fraunhofer-Verbunds Produktion auch an strategischen Fragen der Produktionstechnik mitgearbeitet. Er wird für eine Übergangszeit als kommissarischer Institutsleiter in die Führung des IPA eintreten, um dann gemeinsam mit mir das IPA führen und so weiterentwickeln, dass die anstehenden Herausforderungen erfolgreich gemeistert werden können.“

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