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Polymerforschung

Fraunhofer vergrößert sein Pilotanlagenzentrum

| Redakteur: Rebecca Vogt

Uwe Schumann, Bhss-Architekten, Hans-Joachim Hennings, Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, und Peter Michel, Fraunhofer-IMWS, beim Spatenstich.
Uwe Schumann, Bhss-Architekten, Hans-Joachim Hennings, Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, und Peter Michel, Fraunhofer-IMWS, beim Spatenstich. (Bild: Fraunhofer-PAZ)

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Die Fraunhofer-Gesellschaft erweitert für 10 Mio. Euro ihr Pilotanlagenzentrum (PAZ) für Polymersynthese und -verarbeitung in Schkopau (Sachsen-Anhalt). Damit will sich das Zentrum für Anwendungen rund um Leichtbau, digitale Bauteilentwicklung und Industrie-4.0-Produktionsprozesse in der Kunststoffverarbeitung rüsten.

Rund 1000 m² zusätzliche Nutzfläche werden mit der Investition geschaffen. Außerdem sollen, wie das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) mitteilt, hochmoderne Maschinen für das PAZ angeschafft werden. Die Mittel hierfür stammen von der Europäischen Union, dem Land Sachsen-Anhalt und der Fraunhofer-Gesellschaft. Das PAZ biete ein europaweit einmaliges Angebot für die Kunststoffindustrie, heißt es – von Hochleistungsbauteilen für den automobilen Leichtbau über optimierte Prozesse für die Kunststoffindustrie bis hin zur Erforschung neuer, biobasierter Werkstoffe. Man biete Lösungen, um neue Polymerwerkstoffe und entsprechende Bauteile für eine Anwendung zu fertigen.

Seit 2005 unterstützt die Forschungseinrichtung, die gemeinsam vom Fraunhofer-IMWS und dem Fraunhofer-Institut für angewandte Polymerforschung (IAP) betrieben wird, ihre Kunden im Bereich Materialien. Dabei werden laut Fraunhofer im PAZ neue Polymerprodukte und -technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette entwickelt und optimiert – vom Monomer über die Polymersynthese und Kunststoffverarbeitung im Pilotmaßstab bis hin zum geprüften Bauteil nach Maß.

Von der Digitalisierung profitieren

„Durch die Erweiterung werden wir darüber hinaus zu einem Anwendungszentrum für digitale Lösungen in der Kunststoffindustrie“, sagt Prof. Peter Michel, Leiter des Bereichs Polymerverarbeitung am PAZ. „Von der Materialzusammensetzung über das Design und die Sensorierung von Bauteilen bis hin zur Anpassung der Produktionsprozesse – in all diesen Bereichen verändert die Digitalisierung die Branche rasant. Wir stellen am Fraunhofer-PAZ die Lösungen bereit, damit Unternehmen nicht nur vorbereitet sind, sondern von diesen Entwicklungen profitieren können“, sagt Michel.

Mit der Investition wird zum Beispiel die Infrastruktur rund um den digitalen Zwilling von Werkstoffen erweitert. Im Bereich der Polymerverarbeitung steht künftig auch ein Innenmischer zur Verarbeitung verschiedenster Elastomer-Komposite bereit. Hinzu kommen unter anderem hochschnelle Handlinggeräte und -maschinen für die Herstellung von thermoplastischen Faserverbund-Bauteilen. Bis 2020 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen und die neuen Geräte installiert sein.

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