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Bilanz

Freudenberg rutscht 2009 in die Verlustzone

21.04.2010 | Redakteur: Stéphane Itasse

Freudenberg hat unter der Leitung von Dr. Peter Bettermann 2009 strikt auf finanzielle Stabilität gesetzt. Bild: Freudenberg
Freudenberg hat unter der Leitung von Dr. Peter Bettermann 2009 strikt auf finanzielle Stabilität gesetzt. Bild: Freudenberg

Die Freudenberg-Gruppe hat 2009 unter stark schrumpfenden Absatzmärkten gelitten. Der Umsatz sank um 849,3 Mio. Euro oder 16,8% auf 4,2 Mrd. Euro, wie das Familienunternehmen mitteilt. Trotz eines positiven operativen Ergebnisses gab es auf Konzernebene einen Verlust. Für 2010 rechnet Freudenberg allerdings mit Chancen durch die Marktbereinigung.

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) verringerte sich durch fehlende Deckungsbeiträge aus dem wegbrechenden Umsatz und wegen Restrukturierungen um 446,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr und beläuft sich auf –161,6 Mio. Euro, heißt es weiter. Zur Reduzierung des Break Even seien Restrukturierungskosten von 183 Mio. Euro angefallen.

Kostensenkungen bringen operatives Ergebnis ins Plus

Der Erfolg der Kostensenkungen habe dazu geführt, dass – bereinigt um die Aufwendungen für Restrukturierungen und weitere außerplanmäßige Wertberichtigungen des Anlagevermögens – ein positives operatives Ergebnis erzielt werden konnte. Das Konzernergebnis lag mit –249,6 Mio. Euro um 425,9 Mio. Euro unter dem Vorjahr, so Freudenberg.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit ist laut Unternehmen um 63,1 Mio. Euro auf 456,1 Mio. Euro gestiegen, der Free Cash Flow um 252 Mio. Euro auf 260,9 Mio. Euro. Die Bilanzsumme der Unternehmensgruppe habe sich mit 4,69 Mrd. Euro um 173,3 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (4,86 Mrd. Euro) reduziert.

Die Reduzierung des Gesamtvermögens habe sich vor allem aus dem Abbau des Vorratsvermögens ergeben. Darüber hinaus seien langfristige Vermögenswerte zurückgegangen, hauptsächlich durch die Bewertung der assoziierten Unternehmen, die durch die Entwicklung des Japanischen Yens und negative Ergebnisse belastet waren.

Freudenberg-Eigenkapitalquote bleibt hoch

Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf 44,5% (Vorjahr 46,9%), wie es heißt. Die Nettoverschuldung sei im Vergleich zum Vorjahr um 252,6 Mio. Euro auf 431,2 Mio. Euro gesunken. Hierfür sei vor allem der Free Cash Flow verantwortlich gewesen.

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