Top-Thema Führung ist keine Raketenwissenschaft

Autor / Redakteur: Benedikt Hofmann / M. A. Benedikt Hofmann

New Normal, New Work und neue Medien – in den vergangenen Monaten kam einiges zusammen, das die Arbeit einer Führungskraft möglicherweise für immer verändert hat. Was sind die Auswirkungen dieser neuen Arbeitswelt und wie meistert man Krisen wie die Coronapandemie erfolgreich?

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Keine Raketenwissenschaft, aber doch ein wilder Ritt: Führungskräfte mussten sich in der Coronapandemie einigen Herausforderungen stellen.
Keine Raketenwissenschaft, aber doch ein wilder Ritt: Führungskräfte mussten sich in der Coronapandemie einigen Herausforderungen stellen.
(Bild: ©lassedesignen - stock.adobe.com)

Darf man über positive Effekte einer weltweiten Pandemie schreiben? Schon die Formulierung fühlt sich unangebracht an. Aber über die positiven Effekte, die Krisensituationen auf Teams und einzelne Mitarbeiter haben, kann man sicher schreiben. Und dass dieser so leicht dahin geschriebene Satz weiterhin Gültigkeit hat, hat sich in den vergangenen Monaten einmal mehr gezeigt. Das ergibt sich auch aus unserer Befragung im Vogel Experts Panel zum Thema „Führung in Zeiten von Corona“. Hier gaben 64,2 Prozent der Teilnehmer an, dass ihre Mitarbeiter mittlerweile selbstständiger arbeiten. Zusätzlich sehen 37,4 Prozent der Führungskräfte, dass ihre Mitarbeiter mehr Verantwortung übernehmen.

Führung in Zeiten von Corona, also vor den Hintergrund von Lockdowns, Ausgangsbeschränkungen und Homeoffice-Pflicht, war also gar keine so unmögliche Aufgabe, wie es zunächst schien. Oder zumindest wurde die Herausforderung vielerorts gut bis sehr gut gemeistert. Denn dass Führungskräfte vor bisher nicht gekannten Probleme standen, liegt auf der Hand. Fragt man nach negativen Erfahrungen aus dieser Zeit, führt das Fehlen des persönlichen Kontakts die Liste an. 78,9 Prozent der Befragten gaben das zur Antwort. Dicht gefolgt wird der Wert von den 65 Prozent der Befragten, die sich um die Zukunftsaussichten des eigenen Unternehmens Sorgen machen.

Zusammengenommen zeigen diese beiden Punkte deutlich, warum Führung, wie unsere Titelzeile sagt, keine Raketenwissenschaft ist – die neuen Bedingungen, unter denen wir führen, aber dennoch eine echte Herausforderung sind. Zweifelhafte Zukunftsaussichten und gleichzeitig fehlender persönlicher Kontakt, das ergibt in jedem Unternehmen eine toxische Mischung. Es lohnt sich also aktuell besonders, über Führung zu sprechen. Und das haben wir für das Top-Thema dieses Monats ausführlich getan.

Zu Wort kommen Personalpsychologen, Kommunikationsexperten, Verbandsvertreter, aber natürlich auch Führungskräfte aus dem Mittelstand. Wer gut führen will, muss nicht gleich zum Mond fliegen, es genügt das Studium der folgenden Artikel.

Hier finden Sie die Beiträge unseres Top-Themas:

Expertentalk „Führung in Zeiten von Corona“

Sie haben noch weitere Fragen an unsere Experten oder wollen uns von Ihren Erfahrungen mit Führung in der Coronakrise erzählen? Dann nehmen Sie teil an unserem Online-Expertentalk am Donnerstag, den 26.8.2021!

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